Plansee stellt Bilanz vor

Weiter auf Kurs

+
Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Schwarzkopf schätzt die Chancen für ein Rekordjahr 2014/15 als positiv ein.

Reutte/Breitenwang – Eine positive Bilanz zog Dr. Michael Schwarzkopf, Vorstandsvorsitzender der Plansee-Gruppe, vergangene Woche anlässlich einer Pressekonferenz über den Verlauf des Geschäftsjahres 2013/14.

„Unsere Geschäftsaktivitäten nehmen eine weltweit führende Marktposition ein und die Plansee-Gruppe entwickelt sich besser als der Markt“, frohlockte er. „Sie ist klar positioniert, nachhaltig profitabel und erreichen ambitionierte Finanzziele". Plansee konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nach eigenen Angaben wieder sein Ertragsziel eines EBIT von mindestens zehn Prozent übertreffen und sein Eigenkapital weiter stärken. 

„Mit einer Eigenkapitalquote von 58 Prozent der Bilanzsumme bzw. 1,1 Milliarden Euro und keiner Nettoverschuldung sind wir für weiteres Wachstum, aber auch für konjunkturell schwierige Zeiten gut aufgestellt“, sagte Dr. Michael Schwarzkopf. Die Unternehmen der Plansee-Gruppe haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet, wobei die Verkaufsmenge um 17 Prozent gesteigert wurde und sich die Gesamt-Investition der Gruppe auf 280 Millionen Euro belief. „Das Geschäftsjahr 2013/14 verlief im ersten Halbjahr verhalten und ging im zweiten Halbjahr steil nach oben. Das kommende Jahr dürfte ein Rekordjahr werden, sofern die globale Rahmenbedingungen in sicheren Bahnen verlaufen“, so Dr. Schwarzkopf weiter. 

Für das Geschäftsjahr 2014/15 setzt das Unternehmen seine Investitionsschwerpunkte unter anderem auf den Ausbau der Recyclingkapazität weltweit (Quote derzeit nahe 50 Prozent), den Produktionsstart Plansee-Fertigung in Shanghai sowie die Produktionserweiterungen in den etablierten Märkten in Europa und den USA sowie den aufstrebenden Märkten Indien und China – und dies ohne jegliche Nettoverschuldung. Außerdem wurde eine 80-prozentige Mehrheitsbeteiligung am nordamerikanischen Werkzeughersteller Promax Tools erreicht. „Mit diesen M&A-Aktivitäten unterstreicht die Plansee-Gruppe ihr Bestreben, in den Werkstoffgruppen Molybdän und Wolfram weltweit eine führende Position einzunehmen.“ 

Eine Erhöhung der Beteiligung am chilenischen Unternehmen Molymet gelang ebenfalls. Das Ziel ist, in den Werkstoffgruppen Molybdän und Wolfram weltweit eine führende Position einzunehmen – vom Erz bis zur kundenspezifischen Komponente. Von 2008 bis 2013 hat die Plansee-Gruppe 1,2 Milliarden Euro weltweit investiert, davon 60 Prozent in Amerika, 32 Prozent in Europa und acht Prozent in Asien. Weltweit beschäftigt das österreichische Unternehmen mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Automobilindustrie und Unterhaltungselektronik mittlerweile über 6000 Mitarbeiter. Das sind rund 300 mehr als im Jahr davor. Allein in Österreich erhöhte sich der Personalstand um 100 auf 2220 Mitarbeiter.

ed

Meistgelesen

"Wichtiger als der Karneval"
"Wichtiger als der Karneval"
Eiskalt durch den Dreck
Eiskalt durch den Dreck
Der Kanzler bei Plansee
Der Kanzler bei Plansee
Derblecken auf hohem Niveau
Derblecken auf hohem Niveau

Kommentare