Alpentherme Ehrenberg eröffnet erweiterten Saunabereich

"Die Ausrichtung war goldrichtig"

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Das symbolische Band zur Eröffnung durchschneiden (v.l.): Gerfried Lovrecki, Geschäftsführer Kommunalbetriebe Reutte, Rainer Pethran, Geschäftsführer von GMF, Bürgermeister Alois Oberer, Architekt Alexander Wasle, Thomas Eichhorn, Vivamar Betreibergesellschaft, und Sebastian Heckelmiller, Betriebsleiter Alpentherme Ehrenberg.

Reutte – Ihren Saunabereich hat die Alpentherme Ehrenberg in den vergangenen vier Monaten erweitert und umgebaut.

Nun sind die Arbeiten abgeschlossen, was das Bad offiziell gefeiert hat. Dazu versammelten sich jetzt Mitglieder des Reuttener Gemeinderats, Mitarbeiter der beteiligten Baufirmen und der Alpentherme. „Die effiziente und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Kommune und privater Betreibergesellschaft hat sich bewährt und die Ausrichtung auf Sauna und Wellness war goldrichtig. Das Geld ist nachhaltig eingesetzt“, stellte das Reuttener Gemeindeoberhaupt, Alois Oberer, bei der Feier zum Umbau an der Alpentherme fest und verwies auf einen Besucherdurchschnitt von 570 Personen pro Tag. 

Vor gerade einmal fünf Jahren gingen die ersten Gäste durch die Drehkreuze der Alpentherme Ehrenberg. Vor kurzem konnte der millionste Besucher begrüßt werden. Eine eher seltene Erfolgsgeschichte kommunaler Freizeiteinrichtungen zeichnet sich ab. Nicht zuletzt geschuldet, so Bürgermeister Alois Oberer, dem Geschick, der Kompetenz und dem Weitblick der Betreibergesellschaft „Vivamar“ und dem Mut der Marktgemeinde Reutte hinter dem Projekt der Therme zu stehen. 

Betriebsabgänge, wie andernorts an der Tagesordnung sind, seien in Reutte ein Fremdwort. Mit der Eröffnung der Erweiterung des Wellnessbereiches schrieb die Alpentherme Ehrenberg ein weiteres Kapitel in dieser Geschichte. Rund 1,8 Millionen Euro wurden investiert, um einen wesentlichen Teil der Therme, den Wellness- und Saunabereich, attraktiver zu gestalten und mit einem eigenen Zugang zu erschließen. 

Saunalounge entsteht

Im früher weitgehend ungenutzten Untergeschoss gibt es jetzt einen eigenen, großzügigen Umkleidebereich, der helfen soll den Besucherandrang zu entzerren. Mit einer Saunalounge entstand ein Kommunikationsbereich mit 50 Sitzplätzen und einem vier Meter langen Effektofen. Der Ruhebereich wird um zwei Räume mit je 30 Liegen erweitert. Dort stehen den Gästen auch Wärmeliegen, Wasserbetten und Infrarotliegen zur Verfügung. „Jedem Gast seine Liege“ formulierte der Geschäftsführer von Vivamar, Thomas Eichhorn, launig bei der Eröffnungsfeier, zu der sich Repräsentanten von Politik, Behörde, Gesellschaft und Baufirmen einfanden. 

Die Alpentherme Ehrenberg habe sich ihren Platz im Reigen ähnlicher Anlagen erobert und finde ihre Klientel zur Hälfte im bayerischen Raum, meinte Eichhorn. Ein wichtiger Grund neben der Qualität des Angebotes dafür: die wunderbare Lage im Talkessel mit dem Blick auf Ehrenberg, das engagierte Personal und der Rückhalt bei Gemeinde und Bevölkerung, erklärte Eichhorn. 

Kostenplan eingehalten

Das hohe Niveau zu halten sei schwierig genug aber unbedingt notwendig für ein weiteres positives Gedeihen. 

Der Umbau und die Verdoppelung des Restaurant- und Küchenbereichs innerhalb von knapp vier Monaten werde zum Gelingen der hohen Zielsetzungen beitragen, sah der „Bäderguru“ optimistisch in die Zukunft. Ein Kompliment vom Auftraggeber gab es für die Planer vom Architekturbüro Walch und die Baufirmen. Dass der Kostenplan eingehalten werden konnte, sei ein weiteres Plus in der jungen Geschichte der Therme. Neben der Erweiterung wurde auch die Rutsche im Hallenbad modernisiert: Sound, Zeitmessung und mehr sind nun geboten.

 Das Bad „ins positive Bewusstsein“ der Bevölkerung zu bringen, sei eine der schwierigsten aber wichtigsten Aufgaben gewesen, meinte Rainer Pethran, Geschäftsführer von GMF, der Dachgesellschaft von Vivamar, die sich als Betreiber um 19 derartige Anlagen in Deutschland und Österreich kümmert. Er erinnerte an die Anfangsschwierigkeiten nach dem Abriss des alten Bades. „Jetzt war es wiederum an der Zeit zu investieren, um das hohe Niveau halten zu können“, stellte er fest und meinte damit für eine weitere Zunahme der Besucher gewappnet zu sein.

niko

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