Wegen diverser Auflagen werden die "Alpenrandschauplätze" erst 2018 in die Remise zurückkehren

Kleinkunstfestival fällt aus

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Die Tür bleibt zu: Da die Veranstalter der Füssener Theatertage „Alpenrandschauplätze“ ein paar Auflagen an der Remise am Lech zu erfüllen haben, findet das von Miraim D. Berraissoul und John A. Westerdoll ins Leben gerufene Kleinkunstfestival in diesem Herbst nicht statt. Foto: Berndt

Füssen – Das Kleinkunstfestival „Alpenrandschauplätze“ findet heuer nicht statt.

Das gibt jetzt Miriam D. Berraissoul bekannt, die zusammen mit John A. Westerdoll das Festival ins Leben gerufen hat. 2015 und 2016 hatte sich das Theater- und Kleinkunstfestival laut Berraissoul bereits einen Namen gemacht. Doch jetzt habe man an der Hauptbühne des Festivals „diverse Auflagen“ zu erfüllen. Das dauere laut der aus Darmstadt stammenden, studierten Theaterwissenschaftlerin eine gewisse Zeit. 

Deswegen steht die Hauptbühne des Festivals, eine ehemalige Busgarage an der Floßergasse, momentan nicht als Spielstätte zur Verfügung. In den vergangenen zwei Jahren hatten die „Alpenrandschauplätze“, deren Maskottchen ein ausgestopftes Murmeltier ist, jeweils an den ersten beiden Oktoberwochenenden insgesamt mehrere hundert Besucher nicht nur in die urige Remise gelockt. 

So hatten der Füssener Geigen-Musiker Westerdoll und seine Lebensgefährtin sowohl Füssener als auch auswärtige Gäste mit ihrem facettenreichen Spielplan auch im gediegenen Kaisersaal unterhalten. Dabei reichte das künstlerische Spektrum von Lesungen über Schauspiel bis zu Konzerten sowie Kabarett und bot damit nach den Worten Berraissouls ein Kulturangebot „ganz im Sinne der Kleinkunsttradition“.

Planungen laufen

Im kommenden Jahr soll das wieder so sein, versichert die als Intendantin fungierende Initiatorin des Festivals, die sich denn auch „zuversichtlich“ äußert, „dass wir die Remise nächstes Jahr wieder als Spielstätte nutzen können.“ Deren intime Atmosphäre würden neben dem Publikum auch die Künstler „sehr schätzen“, erklärt Berraissoul, die sich zurzeit den Kopf über das Programm für 2018 zerbricht. 

„Die Planungen dafür laufen sehr konkret“, unterstreicht sie. Währenddessen möchte sie noch nicht allzuviel darüber verraten, außer, dass es „vermutlich wieder ein Gastspiel des Landestheaters Schwaben“ geben werde und: „Vielleicht können wir eine Shakespeare-Kompanie aus Berlin engagieren.“ Murmeltiere schlafen eben viel, aber irgendwann wachen sie auch wieder auf.

lex

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