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Mit dem symbolischen Spatenstich fällt in Ehenbichl der Startschuss für das »Haus Ehrenberg«

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Von: Matthias Matz

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Spatenstich Haus Ehrenberg
Mit dem symbolischen Spatenstich durch Ehenbichls Bürgermeister Wolfgang Winkler(v.l.), Hanspeter Wagner vom Bezirkspflegeheimverband Reutte, Heimleiter Stephan Mayr und Pflegedienstleiterin Katharina Storf, Architekt Peter Hertscheg und WE-GeschäftsführerDI Walter Soier fällt der Startschuss für das Großprojekt „Haus Ehrenberg“. © ed

Reutte/Ehenbichl - Das Wohn- und Pflegeheim „Haus Ehrenberg“ soll ein Vorzeigeprojekt werden. Jetzt fiel der Startschuss für das Vorhaben.

„Heute ist ein besonderer Tag, der mich mit großer Freude und Stolz erfüllt“, sagte Verbandsobmann Hanspeter Wagner als Vertreter der Außerferner Gemeinden beim symbolischen Spatenstich für das regionale Vorzeigeprojekt Wohn- und Pflegeheim „Haus Ehrenberg“. Das Pflegezentrum in Ehenbichl mit 62 Betten verfügt damit nach der geplanten Fertigstellung im Oktober 2023 zusammen mit dem bereits bestehenden Heim über insgesamt 143 Pflegebetten.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 13,2 Millionen Euro, wobei das Land Tirol die Maßnahme mit 6,7 Millionen Euro unterstützt. Im Vordergrund der Planungen standen die moderne stationäre Altenpflege verbunden mit einer hohen Lebensqualität und bestmöglicher Autonomie für Bewohnerinnen und Bewohner.

„Mir ist das Projekt eine Herzensangelegenheit, es soll auch ein Treffpunkt für alle Mitarbeiter am Campus Gesundheit werden“, fügte Wagner hinzu. Er betonte, dass der Beschluss, ein weiteres Pflegeheim zu errichten, ohne Gegenstimmen gefallen sei.

Der Ehenbichler Bürgermeister Wolfgang Winkler, auf deren Gemeindegebiet das Haus entsteht, schloss sich dieser Freude über den Startschuss an. „Für unsere Gemeinden ist der Bedarf an zusätzlichem Pflegebetten mehr als gegeben, derzeit warten zirka 200 Personen auf eine bedarfsgerechte Unterbringung“, berichtete er.

Das Gemeindeoberhaupt bezeichnete die Maßnahme als einen „Kraftakt für die Daseinsvorsorge“. Die Lage des Hauses inmitten anderer sozialer Einrichtungen (BKH und Pflegeschule) sei besonders zielführend. Wichtig war beiden Kommunalpolitikern, dass die Entscheidung vor den anstehenden Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen fiel. „Ein Zuwarten hätte uns Monate, wenn nicht sogar Jahre, im Zeitplan zurückgeworfen“, betonte Winkler.

Nach einem EU-weiten Verfahren wurde von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Bezirks die „Wohnungseigentum-Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H“ aus Innsbruck mit der Umsetzung der Baumaßnahme betraut. Deren Geschäftsführer Walter Soier dankte den Verantwortlichen für die sehr gute Zusammenarbeit in der Vorbereitung und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dieses außergewöhnliche Projekt umsetzen zu können.

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