Gemeinde Schwangau und EAO verlängern Vertrag

Schwangau setzt weiter auf Erdgas

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Für die nächsten 20 Jahre hat die EAO Schwangau mit Erdgas zu versorgen. Den Vertrag unterzeichnen zusammen mit Bürgermeister Stefan Rinke (Mitte) für die EAO Oliver Ottow (Erdgas Schwaben) und Martin Müller (rechts, EWR). Bei der Vertragsunterzeichnung mit dabei sind Dr. Christoph Hilz (hinten v.r., EWR) und Klaus-Peter Dietmayer (Erdgas Schwaben).

Schwangau – Zur Unterzeichnung des Erdgas-Wegenutzungsvertrags zwischen der Gemeinde Schwangau und der Erdgas Allgäu Ost GmbH (EAO) trafen sich am vergangenen Freitag deren Vertreter im Schwangauer Rathaus mit Bürgermeister Stefan Rinke.

An der EAO sind jeweils zu 50 Prozent die Elektrizitätswerke Reutte und Erdgasschwaben beteiligt. Eigentlich war diese Vertragsunterzeichnung lediglich eine Verlängerung des bestehenden Vertrages, der 1997 mit einer Laufzeit von 20 Jahren vom damaligen Bürgermeister Reinhold Sontheimer unterzeichnet worden war.

In Folge wurde mit den ersten Leitungsverlegungen begonnen und die Erdgasversorgung von Schwangau wurde schließlich 1999 in Betrieb genommen. Die erste kommunale Liegenschaft, die den Erdgasanschluss nutzte war die Grundschule, es folgten Schloss Neuschwanstein und das Gymnasium Hohenschwangau. 

Dazwischen erhielt 2002 die Kristalltherme ihren Anschluss und ist heute der größte Nutzer. Jüngste Projekt ist der Anschluss des Campingplatz Brunnen, der seit vielen Jahren drei Blockheizwerke mit Flüssiggas einsetzt und diese noch in diesem Jahr auf Erdgas umstellen will. 

Für Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke gibt es nach eigener Aussage für die Nutzung von Erdgas aus ökologischem Aspekt keine Alternative und ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Luftqualität. 250 Hausanschlüsse Die Gesamtlänge des Schwangauer Erdgasnetzes beträgt mittlerweile 28 Kilometer, umfasst 250 Hausanschlüsse. Die Jahresleistung beträgt 28 Millionen kWh, wobei die CO2 Einsparung zum Öl rund zwei Millionen Tonnen pro Jahr beträgt.

ed

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