Modenschau und Löschaktionen

Bürgermeister Paul Iacob (2.v.l.) mit Gattin Iris (links) im Gespräch mit dem stellvertretenden Kommandanten Michael Wagner während einer Lösch-Demonstrationen auf dem Gelände der Feuerwache. Foto: Friedrich

Viele Kinder waren in Begleitung der Eltern und Großeltern an Christi Himmelfahrt unterwegs, um beim „Tag der offenen Tür“ auf dem Gelände der Feuerwache Füssen zusammen mit anderen Besuchern unter anderem verschiedene Vorführungen anzuschauen. Dabei demonstrierten die Füssener Floriansjünger verschiedene Lösch- aktionen und Rettungen und präsentierten eine Modenschau mit Schutzbekleidung.

„Wir waren ziemlich überrascht, dass so viele Leute so früh gekommen sind. Dass der Ansturm weiter ging, hat uns gefreut“, so Klaus Beylschmidt, 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Füssen-Stadt. Zwar dauerte der „Info-Tag“ bis 17 Uhr, aber die Organisatoren erlebten einen großen Ansturm schon von Beginn an, sprich ab kurz nach 10 Uhr vormittags. Der 1. Vorsitzende der Feuerwehr Füssen, die ihren 150. Geburtstag feiern darf, stand wie seine Kameraden – in der Wache, bei den Fahrzeugen und auch am Stand mit den Werbebroschüren – den Besuchern, die sich für moderne Rettungstechnik interessierten, als Ansprechpartner zur Verfügung. Michael Wagner, Füssens stellvertretende Kommandant, meinte im Kreis der Leute, die im Freien Löschaktionen beobachtet hatten und dem Mann für seinen Einsatz Applaus spendeten: „Der Thomas Walther vom Landesfeuerwehrverband Bayern macht das sehr gut. Er hat vorher auch gezeigt, wie man mit der Jacke die Flammen schnell ersticken kann.“ Bei solchen lehrreichen Demonstrationen kam keine Langeweile auf, wie nicht nur die Familie Wildemann aus Füssen bestätigte. Für das leibliche Wohl mit Speis und Trank haben die Floriansjünger zudem gesorgt, aber der große Publikumsandrang führte vor dem Imbiss zu Schlangen, die manchmal so lang waren wie Feuerwehrschläuche. In der Menge der Leute, die an den Führungen teilnahmen und die verschiedenen Vorführungen betrachteten, war auch ein Vierjähriger aus Augsburg. Er war mit Sicherheit der Einzige unter den Besuchern, der erst vor kurzem in einem Feuerwehrauto „in Amerika“ mitfahren durfte. Wie die Großeltern Ott aus Prem gegenüber dem Kreisbote erklärten, erlebte Niklas das, als er mit seiner Mutter im USA-Urlaub war. Der von der Feuerwehr begeisterte Bub drängte bei seinem Allgäu-Besuch natürlich darauf, mit Oma und Opa jetzt auch die Füssener Floriansjünger kennen zu lernen. „Der Niklas hat viele Fragen. Dass wir mit ihm diese Veranstaltung in Füssen besucht haben, war eine sehr gute Idee“, so die Großeltern beim Heimweg.

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