Künftig mehr Bio-Produkte aus dem heimischen Landkreis

Ostallgäu wird "Öko-Modellregion"

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Das malerische Ostallgäu wird – mit Ausnahme von vier Landkreis-Gemeinden – Öko-Modellregion. Hier zu sehen ist der Hegratsrieder See bei Buching.

Landkreis – Das Ostallgäu wird Öko-Modellregion: Der Landkreis wurde als eine von 15 Regionen beim Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ 2018/2019 ausgewählt.

Das teilte das Bayerische Landwirtschafts-Ministeriums in München nach Angaben des Landratsamtes am Dienstag mit. „Ich freue mich sehr, denn das wird unseren Landkreis nachhaltig voranbringen“, kommentierte Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) die Nachricht aus München. „Ziel für das Ostallgäu ist es, unsere bäuerlichen Strukturen sowie die Kommunen durch eine intakte (Land-)Wirtschaft und Wertschöpfungsstrukturen zu stärken“, sagte sie außerdem. 

Darüber hinaus soll ein Image-Gewinn der Ostallgäuer Landwirtschaft und eine positive Wechselwirkung mit touristischen und landschaftspflegerischen Aspekten erreicht werden. Der Landkreis Ostallgäu hatte sich Ende Januar für dessen Kommunen (mit Ausnahme Markt Obergünzburg, Gemeinde Günzach, Markt Ronsberg, Gemeinde Untrasried) für den Wettbewerb bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beworben, nachdem der Kreisausschuss der Bewerbung einstimmig zugestimmt hatte.

Das Gremium hatte auch beschlossen, dass die geförderte Prozessbegleitung (Projektstelle) ihren Sitz im Landratsamt in Marktoberdorf bekommt und der Landkreis die Kosten für die Kommunen übernimmt. Hohe Förderung Zuvor wurden in mehreren Workshops gemeinsam mit Kommunen, Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren konkrete Projekte und weitere Ideen für die Bewerbung erarbeitet. „Der Einsatz von den zahlreichen Teilnehmern ist nicht selbstverständlich, zeigt aber das große Interesse im Ostallgäu an regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln“, erklärt Landrätin Zinnecker. 

Mit dem Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Rahmen von „BioRegio Bayern 2020“ eine Prozessbegleitung in Form einer Personalstelle für einen Zeitraum von zwei Jahren. Der Wettbewerb soll die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranbringen. 

Der Fördersatz beträgt 75 Prozent. Die restlichen 25 Prozent werden durch den Kreis selbst getragen. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für zwei Jahre. Das Ostallgäu hofft jedoch auf eine Verlängerung der Förderung. Die vier Ostallgäuer Günztal-Kommunen hatten mit weiteren Kommunen des Günztals aus dem Unterallgäu eine eigene Bewerbung abgegeben. Auch sie wurden nun als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgewählt.

kb

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