Ohne Ehrenamtliche geht nichts

Museumsverein Reutte zieht Bilanz und dankt seinen Mitarbeitern und Helfern

Vorstand Museumsverein Reutte
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Die Autoren des neuen Jahrbuchs „Extra Verren 2020“ des Museumsvereins Reutte: Peter Linser (v.r.), Schriftleiter Klaus Wankmiller, Sonja Kofelenz, Erhard Maroscheck, Thomas Pfundner, Erich Printschler zusammen mit Obmann Ernst Hornstein. Es fehlen Stefan Pircher und Dr. Barbara Kainrath.

Reutte – Als Obmann des Museumsvereins stellte Ernst Hornstein an den Anfang seiner Ausführungen in der 47. Generalversammlung in der Bücherei über das abgelaufene Vereinsjahr den Dank an die Mitarbeiter für deren ehrenamtliche Tätigkeit heraus. Ohne die sei manches nicht umsetzbar gewesen. Als Teilbereich des Museumsvereins sei die Bücherei eine unverzichtbare Einrichtung, die Mitte September 2021 ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann. 

Derzeit zählt der Museumsverein neben 280 Mitgliedern 420 registrierte Leser, die sich regelmäßig mit Lesestoff vom Buch bis zur Illustrierten versorgen. Letztere teilen sich auf in 168 Kinder unter 14 Jahren, 18 Jugendliche zwischen 14 und 18 sowie 234 Erwachsene. Enge Grenzen waren den Veranstaltungen des Museumsvereins aufgrund der Corona-Krise gesetzt: nur 39 Veranstaltungen wie Buchpräsentationen und Lesungen sowie Veranstaltungen für Kinder (81 im Jahr 2019) mit 580 Besuchern (2019/1529) waren möglich.

Für das laufende Jahr sind nach den Ausführungen Hornsteins einige interessante Events geplant: So unter anderem der Tiroler Geschichtensommer (Juli/August), die Eröffnung des Erinnerungsortes Südtiroler Siedlung und die 100 Jahr-Feier (17./18. September) sowie die Eröffnung der Winterausstellung mit dem Thema „Spielzeug – Dampfmaschinen“ (Ende November). Zum Jahresabschluss gibt es einmal mehr die „Weihnachtliche Volksmusik im Grünen Haus“ (5. Januar).

Zuvor hatte Schriftleiter Klaus Wankmiller durch das neue Jahrbuch „Extra Verren 2020“ des Museumsvereins geführt und versorgte die Anwesenden mit zusätzlichen Informationen zu den einzelnen Themen aus dem 176 Seiten starken Jahrbuch. Es enthält acht Beiträge über römerzeitliche Fundstellen rund um Nassereith, über das Außerferner Alltagsleben in der Kriegszeit um 1800 bis hin zu verschiedenen Buchbesprechungen.

Klaus Wankmiller verriet auch, dass die Planungen für das geplante Jahrbuch für dieses Jahr bereits auf Hochtouren laufen. Darin wird über Themen wie der frühere Cellobau in Vils, Ausgrabungen im Ötztal oder das Wüten der Pest im Außerfern zu lesen sein.

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