Die Jugendkapelle Weißensee beweist bei ihrem Jahreskonzert ein breites Repertoire

Rockige, sanfte und zünftige Stücke

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Voller Schwung und Leidenschaft: So erntet die Jugendkapelle Weißensee mit Dirigent Bernhard Riefler bei ihrem jüngsten Jahreskonzert viel Applaus vom Publikum.

Weißensee – Es scheint ganz so, als ob die Jugendkapelle Weißensee auch knapp zehn Monate nach wie vor eine große Attraktivität ausstrahlt. Immerhin strömten einmal mehr zahlreiche Besucher ins Schützenhaus in Roßmoos, als die jungen Blasmusiker zu ihrem Jahreskonzert einluden.

Dieses stand unter der souveränen Leitung von Bernhard Riefler, der Florian Kattler im Januar nach sieben Jahren als Dirigent nachgefolgt war. Die Besucher wurden tatsächlich nicht enttäuscht, wie der laute, lange Beifall am Ende des fast zweistündigen Programms zeigte. Ihr Amt als erste Vorsitzende der Jugendmusikkapelle hatte auch Anna Seidel Anfang diesen Jahres neu von Monika Kattler übernommen. 

So war sie knapp eine halbe Stunde vor Konzertbeginn „schon ein bisschen aufgeregt“, wie sie zugab. War dies doch das erste richtig große Konzert unter ihrer Ägide, bei dem musikalisch „für jeden etwas dabei“ gewesen sei, wie Seidel hinterher hoffte. Mit Verstärkung von ein paar Erwachsenen zogen die Nachwuchsmusiker mit ihren Trompeten, Posaunen, Saxophonen, Klarinetten, Hörnern, Trommeln und Schlagzeug die Zuhörer von Beginn an in ihren Bann. Einigen Schwung brachte gleich das Auftaktlied „Born to be wild“ von Johnnie Vinson in den Saal, mit dem die Jugendkapelle gekonnt für Stimmung sorgte. 

Das Titelthema aus dem Film „Lord of the Rings“ setzte den musikalischen Reigen ebenso gelungen fort, wie das „Hallelujah“ nach einer Bearbeitung von Frank Bernaerts. Die Kapelle stellte hierbei besonders eindrucksvoll unter Beweis, dass sie auch die langsamen und sanfteren Töne beherrscht, während es anschließend wieder ein wenig schwungvoller zuging, als die „Sorgenbrecherpolka“ erklang. 

„Über sieben Brücken“ geleiteten die Musiker die Besucher in die Pause, bevor die Stimmung beim vielumjubelten Auftritt der, laut Seidel,  „legendären White Lake City Brass Band“ ihren Höhepunkt erreichte. Mit dem Gemeinschaftsmarsch „In Harmonie vereint“ rundete die Brass Band und die Jugendkapelle Weißensee den Abend schmissig ab.

lex

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