Freude bei Noch-Bürgermeisterin Michaela Waldmann

Arbeiten am Pfrontener Skaterplatz stehen vor dem Abschluss

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Der neue Skaterpark in Pfronten ist so gut wie fertig.

Pfronten – Der Bau des neuen Skaterplatz in Pfronten biegt auf die Zielgerade ein. "Wir können bald einen lange gehegten Wunsch gerade der Pfrontener Jugendlichen erfüllen“, freut sich die noch amtierende Bürgermeisterin Michaela Waldmann.

In den vergangenen Tagen schufteten – nachdem die Witterungsbedingungen perfekt waren – die Mitarbeiter des Generalunternehmers „Schneestern“ aus Durach (Oberallgäu) noch einmal richtig: Auf einer Grundfläche von rund 1300 Quadratmetern entstand ein sogenannter Asphaltpumptrack mit direkt angegliederten Skateparkflächen mit Rampen. 

Gerade dieses Konzept mit multifunktionalen Flächen, die für Biker, Skater, Scooterfahrer und auch Inliner jeder Altersstufe geeignet sind, hatte den Gemeinderat Pfronten vor Monaten überzeugt (der Kreisbote berichtete).

Der Weg bis zur Realisierung war jedoch anspruchsvoll, musste doch zunächst eine gemeindliche Fläche gefunden werden, auf der sich das Projekt realisieren ließ. „Es war wichtig, die Anlage auf eigenem Boden zu bauen und dabei die Interessen der Nachbarn entsprechend zu berücksichtigen“, beschreibt Waldmann die Aufgabenstellung bei der Suche nach einem Grundstück und die Schaffung von Baurecht.

Im vergangenen Jahr wurden die Rückbauten des ehemals privaten Tennisplatzes durch den Bauhof der Gemeinde Pfronten erledigt, sodass nun im Frühjahr mit den konkreten Arbeiten durch die Firma „Schneestern“ begonnen werden konnte. 

Insgesamt 700 Tonnen Frostkoffer wurden für den Unterbau verbaut und aus rund 130 Tonnen Asphalt die Fahrbahn – zu großen Teilen in schweißtreibender Handarbeit der „Schneestern“-Mitarbeiter – gestaltet und modelliert. Für den Skatebereich ergänzt eine 250 Quadratmeter große Fläche die Anlage – das Highlight ist hier eine große Jumpbox. 

Warten auf den TÜV

Technisches Schmankerl der Anlage: In der Asphaltbahn ist eine Frequenzmessung eingebaut, um das Besucheraufkommen zu ermitteln und Aufschluss über die Häufigkeit der Nutzung zu erhalten. Die örtlichen Firmen Heinz Heer, Geiger und Joseph Böck waren als Lieferanten in das Projekt mit einbezogen. 

Vor wenigen Tagen nahmen nun Michaela Waldmann und „Schneestern“-Geschäftsführer Kai Siebdrath die Anlage ab. Die Sportanlage an sich ist somit fertiggestellt und wartet auf die Abnahme durch den TÜV, damit nun auch die Voraussetzungen für die Versicherung und weitere Schritte gegeben sind. Es folgen nun die Außenanlagen mit den Wegen, den Sitzstufen, der Beschilderung, der Begrünung und einem Zaun. 

Darüber hinaus wird es – wie mit TSV-Vorsitzendem Biba Sauer im Vorfeld vereinbart – öffentlich zugängliche Sanitäranlagen beim TSV-Heim geben, die von den Besuchern genutzt werden können und in den kommenden Wochen gebaut werden. „Der Wermutstropfen ist momentan, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen noch keinen konkreten Termin zur Öffnung der langersehnten Anlage bekanntgeben können“, bedauerte Waldmann.

kb

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