Unternehmen will Produktionsrückstand aufholen

Deckel Maho Pfronten nimmt am Donnerstag wieder den Betrieb auf

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Deckel Maho Pfronten will am Donnerstag wieder den Betrieb aufnehmen.

Pfronten - Am Donnerstag startet das Unternehmen Deckel Maho Pfronten wieder in den normalen Geschäftsbetrieb. Das gibt jetzt ein Unternehmenssprecher bekannt. Nachdem einer der Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden war, blieb das Werk am Montag und Dienstag geschlossen. 

Auch am Mittwoch bleibt das DMG MORI-Werk in Pfronten noch geschlossen. Diese Maßnahme geschieht freiwillig, um die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut es geht zu schützen und ein Infektionsrisiko am Standort auszuschließen, heißt es von Unternehmensseite. Denn für DMG MORI habe die Gesundheit oberste Priorität. 

Ende vergangener Woche war ein Mitarbeiter am Standort Pfronten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Vorstand der DMG MORI AKtiengesellschaft hatte sich daraufhin entschlossen, den Standort Pfronten kurzzeitig zu schließen. Alle Mitarbeiter, die direkt mit dem Erkrankten in Kontakt waren, wurden auf die Infektion getestet, so das Unternehmen. Die vollständigen Ergebnisse dieser Untersuchung sollen am Mittwoch vorliegen. 

DMG MORI lässt den Standort in Pfronten nun professionell reinigen. In Abstimmung mit der Geschäftsführung will das Unternehmen den entstandenen Produktionsrückstand kurzfristig wieder aufholen, um alle Liefertermine für Kunden einzuhalten. 

Um seine Mitarbeiter zu schützen, hat das Unternehmen nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen umfassende Hygienemaßnahmen ergriffen. Dazu gehört unter anderem der Aufbau weiterer Desinfektionsspender und die Erstattung privat gekaufter Desinfektionsmittel für Außendienstmitarbeiter. Zudem habe der Vorstand die Mitarbeiter umfassend informiert, unter anderem über korrekte Hygiene. Außerdem erließ das Unternehmen Reiseverbote. Meetings finden demnach nur per Video- und Telefonkonferenz statt. 

kb

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