Im Füssener Weidach fällt der Startschuss für die Arbeiten an dem Jugendprojekt

Spatenstich für den Füssener Skatepark

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Zum symbolischen Spatenstich für den Fun- und Skatepark im Füssener Weidach treten unter anderem an: Bürgermeister Paul Iacob (7.v.l.), Leader-Koordinator Ethelbert Babel (10.v.l.) sowie die beiden Initiatoren Thomas Scheibel (11.v.l.) und Stefan Splitgerber (12.v.l.), Leiter des Füssener Jufos in der Luitpoldstraße.
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Zum symbolischen Spatenstich für den Fun- und Skatepark im Füssener Weidach treten unter anderem an: Bürgermeister Paul Iacob (7.v.l.), Leader-Koordinator Ethelbert Babel (10.v.l.) sowie die beiden Initiatoren Thomas Scheibel (11.v.l.) und Stefan Splitgerber (12.v.l.), Leiter des Füssener Jufos in der Luitpoldstraße.
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Zum symbolischen Spatenstich für den Fun- und Skatepark im Füssener Weidach treten unter anderem an: Bürgermeister Paul Iacob (7.v.l.), Leader-Koordinator Ethelbert Babel (10.v.l.) sowie die beiden Initiatoren Thomas Scheibel (11.v.l.) und Stefan Splitgerber (12.v.l.), Leiter des Füssener Jufos in der Luitpoldstraße.

Füssen – „Ein guter Tag für Füssen!“, kommentierte Thomas Scheibel am vergangenen Donnerstagnachmittag die ersten symbolischen Handgriffe für den Fun- und Skatepark im Weidach gegenüber dem Kreisbote.

Der Bauunternehmer aus Füssen hat zusammen mit Stefan Splitgerber, Leiter des Jugendtreffs „Jufo“, einen langen Atem bewiesen. Beide sind die Initiatoren eines Projekts, für das sogar einmal die Düsseldorfer Punkband „Die Toten Hosen“ nach Füssen geholt werden sollte. 

Vor dem symbolischen Spatenstich skizzierte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) im Beisein von Stadträten und Leitern aus der Verwaltung eine unendlich erscheinende Geschichte, deren Happyend jetzt nichts mehr im Wege steht. 470.000 Euro werden als Gesamtkosten für das Projekt veranschlagt. Die Bürgerschaft von Füssen habe sich „als großzügig gezeigt“, lobte der Füssener Rathauschef „die große Bereitschaft, für den Fun- und Skatepark zu spenden“. 

Dies sei in der Zeit geschehen, „als auch der Fußballclub FC Füssen und der Baseballverein Royal Bavarians um die finanzielle Unterstützung für neue Sportanlagen gebeten hatten“. Für den Fun- und Skatepark wurden – nach Angaben des Initiatorenteams – 60 000 Euro zusammen getragen. „Dafür bedanken wir uns herzlich“, sagte Scheibel im Gespräch mit dem Kreisbote. Er könne es noch gar nicht richtig glauben, dass man sich tatsächlich versammelt habe, um den ersten Spatenstich zu feiern.

Seit den 1980er Jahren hat sich in Füssen eine bodenständige Skaterszene etabliert. Kennzeichen dieser sehr jungen und jung gebliebenen Szene ist der Wunsch, als Skater oder zum Beispiel als Scooter-, Inline- und Longboardfahrer auf einer vielseitig nutzbaren Sportanlage – unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft – aktiv werden zu können. Weil in Füssen eine solche Anlage bislang fehlte, wichen die jungen Leute dahin aus, wo es ein solches Angebot gibt. So trifft man sich beispielsweise in Marktoberdorf. 

Nicht allein Jufo-Leiter Splitgerber sieht gleich mehrere Vorteile eines solchen Treffpunkts in Füssen. Zum einen werde das Freizeitangebot in der Lechstadt attraktiver. Der Fun- und Skatepark, so der Diplom-Sozialpädagoge weiter, „dient der Gesundheitsförderung. Dabei geht es um die volle Bewegung in freier Natur, ohne feste Trainingszeiten.“ Die Anlage werde zum „Treffpunkt für alle“, so Splitgerber. 

Im Füssener Stadtrat traf das Vorhaben ebenfalls auf offene Ohren. So versicherte Stadträtin Uschi Lax (CSU) auch am vergangenen Donnerstag den beiden Initiatoren: „Die Bevölkerung steht dahinter. Der Fun- und Skatepark wird unterstützt, selbstverständlich auch von mir.

Breite Unterstützung

Dass sich der nimmer müde Einsatz für das Großprojekt auszahlen konnte, lag nicht zuletzt auch an der Bereitstellung von Fördergeldern, die erfolgreich beantragt wurden. Über das Leader-Programm konnten knapp 200. 000 Euro verbucht werden. Der Zweckverband Allgäuer Land wiederum stellte 20.000 Euro als Unterstützungsgeld zur Verfügung. 

Leader-Koordinator Ethelbert Babel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten ließ es sich am vergangenen Donnerstag ebenso wenig wie Regionalmanager Heiko Gansloser nehmen, beim Startschuss für den Fun- und Skatepark im Füssener Weidach persönlich dabei zu sein. Über den Fun- und Skatepark hinaus wurde bei der leicht verregneten Feierstunde ebenfalls gedacht: Das Füssener Jugendhaus soll nach 2021, wenn für die Räumlichkeiten in der Luitpoldstraße der Mietvertrag ausgelaufen ist, ebenfalls ins Weidach verlegt werden. 

Der neue Platz fürs Jufo passe exakt ins Konzept, betonte Bürgermeister Iacob. Mit der entsprechenden Planung im Vorfeld der „Abrundung unserer Zukunftspläne für die Jugendlichen in der Stadt Füssen als Mittelzentrum“ sei laut Rathauschef spätestens im kommenden Jahr der Anfang zu machen. Die Skater-Szene selbst wurde beim feierlichen Spatenstich durch zwei Buben vertreten, die jetzt ihrer Generation die Nachricht überbringen können: Die Verwaltung rechne damit, dass die neue Anlage ab Herbst als Treffpunkt zur Verfügung stehen werde.

Chris Friedrich

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