Sontheimer ist nun "Altbürgermeister"

Johann Stöger (links), 2. Bürgermeister von Schwangau, verleiht dem scheidenden 1. Bürgermeister Reinhold Sontheimer feierlich den Titel „Altbürgermeister“. Foto: nis

Schwangau – Mit einem Festbankett wurde im Schloss-brauhaus am Dienstagabend nicht nur der scheidende Erste Bürgermeister Reinhold Sontheimer nach 24 Amtsjahren verabschiedet, auch sechs Gemeinderatsmitglieder, die den Schwangauer Gemeinderat verlassen, wurden geehrt.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte Schwangaus Erster Bürgermeister neben den alten und neuen Mitgliedern des Gemeinderates die Honoratioren der Gemeinde, die stellvertretende Landrätin des Ostallgäus, Angelika Schorer (CSU), sowie den Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert (SPD), mit dem er viel erkämpft, „aber nicht alles durchgesetzt“ habe. Auch der Chef der Patenkompanie Schwangaus, der 1. Kompanie des Gebirgsaufklärungsbataillons 230, Major Christian Peinemann, und sein „Spieß“, Stabsfeldwebel Frank Rüppel, hieß er herzlich willkommen, ebenso seinen Amtsnachfolger Stefan Rinke, dem er zum Schluss den Gemeindeschlüssel überreichte. 

Bevor Reinhold Sontheimer aus den Händen des 2. Bürgermeisters Johann Stöger den Goldenen Ehrenring entgegennahm, ehrte er die scheidenden Ratsmitgliedern je nach Amtszeit mit dem Kleinen, Mittleren und Großen Ehrenteller Schwangaus. Martin Mielich und Andreas Schweiger die 20 und 24 Jahre Mitstreiter im Gemeinderat waren, erhielten die Goldene Bürgermedaille. Die Verdienste jedes Einzelnen hob Sontheimer dabei hervor.

Johann Stöger zählte in seiner Laudatio auf den scheidenden Bürgermeister dessen Verdienste hervor. Unter anderem seien ihm die Schwangauer Vereine immer eine persönliche Angelegenheit gewesen. Auch seine zahlreichen politischen Ämter über das Amt des Schwangauer Bürgermeister hinaus, seien von großer Bedeutung für das Dorf unter den Königsschlössern gewesen. Beeindruckend habe Reinhold Sontheimer bei hohen Besuchen des internationalen Politikparketts Schwangau repräsentiert. Darüber hinaus sei seine immer höfliche, freundliche und ehrliche Amtsführung, bei der er geduldig jeden habe sein Anliegen vorbringen lassen, ein Vorbild gewesen. Die Gemeinde verleihe ihm daher nicht nur den Goldenen Ehrenring, auch die Bezeichnung „Altbürgermeister“ Schwangaus darf er seit 1. Mai führen. Es folgte eine lange Liste der Redner, die dem Altbürgermeister Grußworte überbrachten. Das Musikalische Rahmen- programm bestritt der Schwangauer Chor unter Leitung von Alexandra Böhling. jl

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