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Füssen kämpft gegen Wildparker in Hopfen am See

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Das schöne Wetter zog an Pfingsten viele Ausflügler an, die ihre Autos, wie hier im Haagweg,zum Teil wild abstellten. © Katharina Knoll

Füssen – An Pfingsten war kein Durchkommen mehr: Der starke Ausflugsverkehr hat dazu geführt, dass unter anderem der Haagweg in Hopfen komplett zugeparkt war, so dass weder Traktoren noch Rettungsfahrzeuge vorbeikamen.

Doch nun wurde die Stadt Füssen aktiv: Sie erließ dort ein beidseitiges Halteverbot, was insbesondere Bernhard Eggensberger (Füssen-Land) freute. Denn bereits seit fünf Jahren setzt er sich dafür ein, dass die Stadt dort Halteverbotsschilder aufstellt, erklärte Eggensberger am Dienstag im Verkehrsausschuss.

Die wild parkenden Autos seien ein „Riesenproblem“. „Sie sind im Amt und es wird gemacht“, freute er sich deshalb an Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) gewandt. „Vielen Dank“, antwortete der Rathauschef. Er werde das Lob weitergeben. Ihn selbst habe die Situation seit Jahren gestört. Mitunter sei sogar der Eindruck entstanden, dass dort im Landschaftsschutzgebiet ein ausgewiesener Parkplatz sei. 

Wer aber wild im Landschaftsschutzgebiet parkt, muss mit Bußgeldern zwischen 150 Euro und 2500 Euro rechnen, informierte der Rathauschef. In Hopfen beliefen sich diese durchschnittlich auf 300 Euro. „Das merken sie sich. Ich hoffe, dass wir das langsam in den Griff bekommen.“ 

Daneben habe das Landratsamt auch am Ortseingang in Fischerbichl ein beidseitiges Halteverbot aufgestellt. Am Ortsausgang Richtung Hopferau ist das Parken ebenfalls verboten. Eine Security-Firma war dagegen an Pfingsten am Alatsee-Parkplatz im Einsatz. Das habe sich im vergangenen Jahr „sehr gut bewährt“, erklärte das städtische Verkehrsamt.

kk

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