Alexander Hackl wird neuer stellvertretender Leiter der Füssener Polizei

"Eine tolle Geschichte"

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Füssens Polizeichef Edmund Martin (rechts) begrüßt seinen neuen Stellvertreter Alexander Hackl.

Füssen – Über ein „frühzeitiges Weihnachtsgeschenk des Innenministeriums“ freut sich Füssens Polizeichef Edmund Martin.

Denn statt wie gedacht zum 1. Januar trat sein neuer Stellvertreter Alexander Hackl seinen Dienst in Füssen schon am 1. Dezember an. Und fühlt sich bereits rundum wohl in der Lechstadt, wie der 51-Jährige am vergangenen Freitag bei seiner offiziellen Vorstellung in der PI Füssen bekannte. 

Nach dem Abgang seines langjährigen Stellvertreters Helmut Maucher, der im Herbst als neuer Leiter der dortigen Inspektion nach Marktoberdorf wechselte, hatte Martin nicht mit einer derart schnellen Nachfolgeregelung gerechnet. 

Doch neulich erreichte ihn am Gardasee die Nachricht, dass das Innenministerium sich unter zahlreichen Bewerbern bereits für Alexander Hackl, bis dato stellvrtretender Leiter der PI Immenstadt (Oberallgäu) entschieden habe. Und da kein Mitbewerber Klage gegen diese Entscheidung einreichte, konnte der Wechsel zügig stattfinden. 

Aber nicht nur die schnelle Nachbesetzung der bis 30. November vakanten Stellvertreter-Stelle freut den Leiter der Füssener Polizei. Denn Hackl und Martin kennen sich beide seit Jahren, waren beide früher bei der bayerischen Grenzpolizei. Martin in Pfronten, Hackl in Lindau.

Alte Bekannte

Als die Grenzpolizei schließlich aufgelöst wurde, kamen beide 1998 ins „Sachgebiet Grenze“ in Kempten, wo sie einige Zeit zusammen arbeiteten. „Das ist eine tolle Geschichte“, frohlockte Martin bei der Vorstellung seines neuen Stellvertreters. Denn ihm sei wichtig, dass er und Hackl künftig im Team arbeiten. Da sei es von Vorteil, dass man sich schon lange gegenseitig kenne.

Während seiner Zeit in Kempten entschied sich der gebürtige Oberpfälzer Hackl schließlich für eine Zusatzausbildung als Konflikt- und Stressbewältiger, ehe er 2002 die Leitung des Einsatzzuges in Kempten übernahm.

Mit der Gründung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Kempten 2008 wechselte er dann als stellvertretender Inspektionsleiter nach Immenstadt im südlichen Oberallgäu. Fast 20 Jahre später kreuzen sich die Wege von Martin und Hackl nun wieder in Füssen. „Die Aufgabe im Königswinkel ist sehr reizvoll“, sagte der in Sulzberg (Oberallgäu) lebende Hackl. „Dieser Herausforderung wollte ich mich stellen“, erklärt der Familienvater, warum er nach fast zehn Jahren in Immenstadt sich für die Stelle in Füssen beworben habe. 

Als stellvertretender Leiter der Füssener Inspektion wird Hackl künftig vor allem für die Verfügungsgruppe, die zivilen Ermittler, die Wasserschutzpolizei, die Jugendverkehrsschule sowie die Internetkriminalität zuständig sein. 

Gutes Klima

Einig sind sich sowohl Martin als auch Hackl darin, dass der Teamgeist in der PI Füssen ein ganz besonderer sei, was nicht unerheblich zu dem großen Engagement der Kollegen beitrage. „Hier ist jeder für jeden da, wenn es klemmt“, sagte Martin. „Das macht Füssen so besonders.“ Hackl ergänzte: „Hier herrscht ein besonders gutes Klima!“ Da sei ihm schon am ersten Tag aufgefallen. „Ich bin sehr herzlich empfangen worden. Ich fühle mich seit dem ersten Tag sehr wohl“, erklärte er. „Wenn das alles passt, ist das schon mal sehr gut.“

mm

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