Christine Fröhlich wird vereidigt

Neue Stadträtin

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Zweiter Bürgermeister Niko Schule (v.l.), Neu-Stadträtin Christine Fröhlich und Hauptamtsleiter Andreas Rist nach der Vereidigung.

Füssen – Ohne die Hilfe Gottes will Neu-Stadträtin Christine Fröhlich von den Freien Wählern Füssen (FWF) ihr Amt ausüben.

Bei ihrer Vereidigung am Dienstagabend durch Zweiten Bürgermeister Niko Schulte (CSU) verzichtete sie auf die Formel „so wahr mir Gott helfe“. Sie sei für eine strikte Trennung von Kirche und Staat, begründete sie diesen Schritt. 

Wie bereits mehrfach berichtet, tritt Fröhlich die Nachfolge von Andreas Ullrich an, der Mitte September aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt.

Weil auch die eigentlichen Nachfolger Hans-Jörg Adam und Klaus Keller aus beruflichen Gründen auf ihr Mandat verzichteten, rückte Fröhlich ins Stadtparlament nach. Die Ratsmitglieder stimmten dem am Dienstagabend einstimmig zu. 

Außer im Stadtrat wird die Diplom-Kauffrau und Oberstudienrätin künftig auch im wichtigen Hauptverwaltungs-, Finanz und Personalausschuss sitzen sowie im Werkausschuss und im Aufsichtsgremium von Füssen Tourismus- und Marketing. Ohne Gegenstimme gaben die Ratsmitglieder grünes Licht für die Umbesetzung der Ausschüsse. 

Dass die neue Stadträtin gewillt ist, sich aktiv in die Stadtratsarbeit einzubringen, zeigte sie bereits am Dienstag. In der Diskussion um die Umgestaltung des Umfelds der Weißenseer Kirche (der Kreisbote berichtete) forderte sie, dass beschlossene Ausgaben wie der 40.000-Euro-Zuschuss der Stadt künftig gleich in den Haushalt bzw. Investitionsplan eingestellt werden sollen. Das führe zu einer besseren Übersicht über die geplanten Ausgaben und Investitionen der Stadt.

 Zweiter Bürgermeister Niko Schulte bedauerte ebenso wie verschiedene andere Räte den Rücktritt des „angenehmen Kollegen“ Ullrich. Bei einem noch anzuberaumenden Termin soll der langjährige Stadtrat noch verabschiedet werden.

Matthias Matz

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