Höher geht für einen Reservisten nicht

Hopfener Dr. Jan Savarino zum Oberstarzt befördert

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Der zum Oberstarzt d. R. beförderte Dr. Jan Savarino (Mitte) erhielt die Urkunde von Generaloberstarzt Dr. Michael Tempel (rechts) und Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps.

Koblenz/Füssen – Den höchsten Dienstgrad für einen Reservisten hat der Füssener Oberfeldarzt Dr. Jan Savarino erreicht. In Koblenz wurde der Art der Fachklinik Enzensberg jetzt zum Oberstarzt befördert.

Die von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterschriebene Urkunde erhielt der Füssener aus der Hand des Inspekteurs des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Michael Tempel, begleitet von seinem Stellvertreter Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps. Mit der Beförderung zum Oberstarzt hat Savarino den höchsten und auch sehr seltenen Dienstgrad für einen Reservisten erreicht. 

Nach dem Grundwehrdienst als Wehrpflichtiger studierte Savarino Medizin und Betriebswirtschaft. Als Sanitätsoffizier wurde er in den vergangenen 15 Jahren zu vielen Wehrübungen einberufen und bewies auf höchst unterschiedlichen Dienstposten hervorragende Fachkenntnisse und Führungsqualitäten: So als Schiffsarzt auf den Fregatten „Augsburg“ und „Lübeck“, als BAT-Truppführer über mehrere Monate in Afghanistan oder als Führer eines Hochgebirgszuges bei der Großübung „Alpeneck“ im Bereich der Gaißalpe, aber auch im Flüchtlingschaos in der Erstaufnahmeeinrichtung Freilassing an Bayerns Grenze zu Österreich. 

Facharzt in Hopfen

Für seinen zweimaligen Einsatz als Austauschoffizier der Sanitätstruppe bei multinationalen Übungen in den USA wurde ihm im vergangenen Jahr vom amerikanischen Verteidigungsministerium die „Army Commendation Medal“ verliehen (der Kreisbote berichtete). Hauptberuflich ist Savarino Facharzt und Controller an der Fachklinik Enzensberg, als Reservist beorderter „Leitender Sanitätsstabsoffizier im Bezirkskommando Schwaben“ und stellt im Krisenfall die Verbindung zwischen der Regierung von Schwaben und der Bundeswehr her.

kb

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