Doppelte Ehre

"NaturVision" Filmtage: "Der Bach" erhält Filmpreis Bayern und den Publikumspreis

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Produzentin Melanie Haft nimmt den Publikumspreis und den "NaturVision" Filmpreis Bayern entgegennehmen.
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Produzentin Melanie Haft nimmt den Publikumspreis und den "NaturVision" Filmpreis Bayern entgegennehmen.
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Produzentin Melanie Haft nimmt den Publikumspreis und den "NaturVision" Filmpreis Bayern entgegennehmen.
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Produzentin Melanie Haft nimmt den Publikumspreis und den "NaturVision" Filmpreis Bayern entgegennehmen.

Füssen – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr war „NaturVision” jetzt erneut mit den „NaturVision Filmtagen” im Alpenfilmtheater Füssen zu Gast.

Zu sehen gab es bei den „Best Of” 20 Filme aus dem diesjährigen Festivalprogramm. Außerdem ging der „NaturVision” Filmpreis Bayern für den besten Wettbewerbsbeitrag aus dem Freistaat an Jan Haft für dem Film „Der Bach“. Der Film siegte vor den anderen nominierten Beiträgen „Alpgeister”, „Die Schlucht” und „Linear”. Regisseur Haft ist studierter Biologe und wohnt auf einem Bauernhof in der Nähe von München. 

Neben dem Filmpreis erhielt „Der Bach”, der in zweieinhalbjähriger Arbeit am Rimbach bei Erding entstanden ist, auch den Publikumspreis. Der Film zeigt die Vielfalt der tierischen Bewohner in den Bächen, stellt ihre Lebensweise vor und erklärt ihre Bedeutung für das Ökosystem Bach. Die Protagonisten des Films sind die Groppe – eine Fischart mit einer ganz besonderen „Essstörung“, der Feuersalamander und der seltene Steinkrebs, dessen Panzer fluoresziert. 

Der Film begleitet einen idealen und typischen Bach von der Quelle bis zur Mündung und schildert drei ganz unterschiedliche Katastrophen, die der filigrane Lebensraum im Jahreslauf erleidet. In „Der Bach“ wird auch dokumentiert, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass nur noch jeder eintausendste Bach in Deutschland als intakt bezeichnet werden kann und was getan werden muss, um kleine Fließgewässer zu retten. Nur in sauberen Bächen gedeihen mikroskopisch kleine Kieselalgen, das erste Glied einer Nahrungskette.

Leben und Tod liegen in der Natur dicht beieinander. Die Jury kam zu dem Schluss, dass der Film solche Zusammenhänge überzeugend sichtbar macht. Außerdem zeigt er, was passiert, wenn sie zerrissen werden. Vor allem massiver Düngeeintrag aus der Landwirtschaft zerstöre demnach das Ökosystem. „Es ist aber verkehrt immer nur auf die Landwirte zu zeigen, da viele andere Faktoren ebenfalls dazu beitragen, dass nur jeder tausendste Bach in Deutschland wirklich sauber ist”, sagte Produzentin Melanie Haft, die die Preise entgegen nahm.

ed

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