Mit Optimismus in die Zukunft

Bürgermeister Joas blickt auf 2020 zurück: „Wir sind auf einem guten Weg“

Nesselwangs Bürgermeister Pirmin Joas
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Nesselwangs Bürgermeister Pirmin Joas

Nesselwang – „Das Jahr war und ist noch geprägt von Corona. Das Virus hat unser Leben im Griff“, blickte Bürgermeister Pirmin Joas (CSU) am Ende der Marktgemeinderatssitzung auf das Jahr zurück. Zahlreiche Veranstaltungen, darunter auch viele Traditionsveranstaltungen mussten abgesagt werden. „Die Marktgemeinde hat die Situation aber gut gemeistert“.

Höhepunkte waren die Einweihung der neuen Kindertagesstätte am Badeseeweg und die erfolgreich abgeschlossene Sanierung der Pfarrkirche Sankt Andreas. „Die Kirche ist ein Vorzeigeobjekt für unseren Ort“. Im neuen Ortsteil „Im Gern” seien mittlerweile alle Bauplätze vergeben. Die Heilig-Geist-Stiftung, „die sehr erfolgreich arbeitet“, habe hier mehrere Wohnungen für ihre Mitarbeiter realisiert.

Touristisch habe sich im Ort ebenfalls einiges bewegt. So wurde der zweite Bauabschnitt am Wohnmobilstellplatz abgeschlossen. „Unser Wanderwegenetz ist sehr gut gepflegt und kann sich sehen lassen“, sagte Joas nicht ohne Stolz.

Einige Veränderungen brachten die Kommunalwahlen im März mit sich. In den Marktgemeinderat sind nicht nur einige neue Räte gewählt worden, sondern auch eine neue Fraktion. „Franz Erhart ist nach 30 Jahren Kommunalpolitik, davon 12 Jahre als Bürgermeister, in seinen wohlverdienten Ruhestand getreten“.

Joas dankte allen, die sich für Nesselwang einsetzen. „Ich sehe uns für die Zukunft gut aufgestellt“. Sein Amt als neuer Bürgermeister mache ihm nach wie vor große Freude. „Mit viel Demut habe ich das Amt angetreten und übe es auch so aus“.

Joas mahnt zur Sparsamkeit

Er dankte dem ganzen Team im Rathaus, im besonderen Hauptamtsleiter Helmut Straubinger, Kämmerer Martin Keller und Bauamtsleiter Christoph Uhl, die ihn während seiner Amtseinführung in allem unterstützten. Sein Dank galt auch dem gesamten Marktgemeinderat, „wir sind eine gute Mischung aus Jung und Alt“ und seinen beiden Stellvertretern Hans Möst (FW), „der ein wichtiger Multiplikator ist und viel Arbeit im Verborgenen erledigt“, und Gerhard Straubinger.

„Wir sind auf einem guten Weg. Nesselwang ist nicht bekannt für große Reden, sondern für großes Tun“. Gleichzeitig mahnte er aber auch zur Sparsamkeit, „was wir schon lange nicht mehr tun mussten“. Prognosen darüber seien schwierig.

Zweiter Bürgermeister Hans Möst dankte im Namen des Marktgemeinderats für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. „Wir haben in Nesselwang viel bewegt“. Der Markt werde wie viele andere Kommunen mit den Finanzen zu kämpfen haben. Aber auch er blickte optimistisch und mit Zuversicht in die Zukunft.

hoe

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