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Nesselwanger CSU will verstärkt den Austausch mit den Bürgern suchen

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CSU-Ortsvorsitzende Antje Fricke (v.l.) und Bürgermeister Pirmin Joas, Albert Haug und Max Endras
CSU-Ortsvorsitzende Antje Fricke (v.l.) und Bürgermeister Pirmin Joas bedanken sich bei den Jubilaren Albert Haug und Max Endras für ihre langjährige Treue zum Ortsverband. © privat

Nesselwang – Stärker den Austausch mit den Nesselwanger Bürgern suchen: Das hat sich der Nesselwanger CSU-Ortsverband jetzt nach der Corona-Pandemie auf die Fahne geschrieben. Dies soll mit thematischen Veranstaltungen gelingen. Außerdem freute sich der Ortsverband während seiner Jahreshauptversammlung am Dienstagabend über insgesamt 13 Jubilare, die der CSU seit stolzen 50 Jahren die Treue halten.  

Das öffentliche Leben im Markt ist in diesem Sommer wieder vollständig zurückgekehrt, das machte Bürgermeister Pirmin Joas (CSU) in seinem Arbeitsbericht unmissverständlich klar. Eindeutiger Indikator seien die vielen Einladungen und Termine, die ihn erreichen. Außerdem berichtete Joas von den angepackten oder bereits angedachten Projekten in der Marktgemeinde.

Hierzu zählen beispielsweise der Glasfaserausbau in Hörich und Voglen, eine Photovoltaik-Anlage sowie ein Konzept hinsichtlich eines Nahwärmenetzes zur Nutzung der Abwärme aus der örtlichen Kläranlage. Der Bericht deckte sich mit der aktuellen Lebenswirklichkeit nahezu jeden Bürgers, denn die Energieversorgung ist aktuell das zentrale Thema, das die Nesselwanger als Privatpersonen wie auch die Marktgemeinde selbst beschäftigt.

Größere Unterstützung

Glücklicherweise könne die Kommune auch dieses Jahr eine gute Gewerbeentwicklung in Nesselwang verzeichnen und daher, wenngleich leicht sinkende im Vergleich zum Vorjahr, solide Gewerbesteuereinnahmen generieren, informierte der Rathauschef.

Neben den positiven Entwicklungen vor Ort wünschte sich Joas aber auch mehr Unterstützung und Kommunikation durch und mit den politischen Ebenen oberhalb der Kommunalen.

In Anschluss an den finanziellen Rechenschaftsbericht durch Schatzmeister Peter Schlichtling, die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft und den Delegiertenwahlen, meldeten sich Altbürgermeister Josef Köberle sowie die Ehrenvorsitzenden Helmut Gockel und Franz Egger „federführend“ in der anschließenden Diskussion zu Wort. Alle schlossen sich dem Appell des Bürgermeisters an und wünschten sich eine stärkere Präsenz der Mandatsträger im Süden des Landkreises.

Mühselige Suche

Außerdem ging aus der Diskussion einhellig hervor, dass gezielt jüngere und auch weibliche Mitglieder gewonnen werden sollten, um den Ortsverband langfristig „gesund“ zu halten.

Die Ortsvorsitzende Antje Fricke informierte anschließend über die Aktivitäten des Arbeitskreises „Ukrainehilfe“. Diese gestalten sich für sie und ihre Mitstreiter manchmal zwar mühselig – insbesondere bei der Wohnungssuche für die ca. 40 Geflüchteten im Markt, dennoch konnten sie einige Projekte in die Tat umsetzen. So sammelten und vermittelten sie Sachspenden, unterstützten die Geflüchteten bei organisatorischen und bürokratischen Angelegenheiten und organisierten Sprachkurse, die mehrmals die Woche stattfinden.

Abschließend ehrte der Ortsverband seine langjährigen Mitglieder. Beachtliche 50 Jahre halten bereits Max Endras, Otto Stolz, Karl Adolf Giglberger, Josef Böck, Bernhard Allgaier, Egon Gschwend, Karl-Heinz Martin, Magnus Lipp, Max Allgaier, Friedrich Schober, Albert Haug, Josef Haug und Martin Miller dem Ortsverband die Treue. Dafür sprach ihnen die Vorstandschaft „a herzlichs Vergelt‘s Gott für uiber Engagment und uiber Treue“ aus.

kb

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