Auszeichnung und neuer Besucherrekord für "Naturpark Tiroler Lech"

Ritterschlag für Naturpark

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Naturpark-Obmann Heiner Ginther (v.r.), Wolfgang Klien vom Wasserwirtschaftsamt, Naturpark-Geschäftsführerin Anette Kestler und Assistentin Marlene Salchner blicken zurück auf das Jahr 2016 und berichteten über die Ziele für das Jahr 2017 im Naturpark Tiroler Lechtal.

Elmen/Lechtal – Die Auszeichnung des „Naturparks Tiroler Lech“ zum „Naturpark des Jahres 2017“ durch den „Verband der Naturparks Österreichs“ ist für Geschäftsführerin Annette Kestler sozusagen der „Ritterschlag“ für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren.

Die Begründung hierfür war unter anderem das ausgezeichnete Bildungsangebot. Dabei hervorzuheben sei die thematische und methodische Vielfalt an Bildungs- und Erholungsangeboten in Verbindung mit dem Bemühen um Wertschöpfung durch Tourismus-, Natur-, Kultur und Freizeitangebote. 

Die ausgewogene, auf hohem Niveau angesiedelte, innovative Umsetzung der Funktionsvielfalt orientiere sich am Puls der Zeit. Ein weiterer Punkt sei die professionelle Kommunikation der Abläufe im Naturpark nach außen. 

Die Auszeichnung wird am 12. Mai um 19 Uhr im Naturparkhaus Klimmbrücke durch LHStv. Ingrid Felipe zusammen mit Vertretern des Verbandes der Naturparks Österreich überreicht. Zeitgleich werde die Ausstellung „An den Ufern des Tiroler Lech“ durch die Künstlergruppe „Nationalparkmaler“ die bis 10. September zu sehen ist, eröffnet.

Neuer Besucherrekord

Im Rahmen eines Pressegesprächs im Naturparkhaus „Klimmbrücke“, an dem Naturpark-Obmann Heiner Ginther und Assistentin Marlene Salchner sowie Wolfgang Klien vom Wasserwirtschaftsamt des Bezirks teilnahmen, wurden die Projekte und Aktionen des Jahres 2016 noch einmal ins Gedächtnis zurückgerufen. 

Erfreulich war die Besucherstatistik. Die Zahl der Gäste stieg demnach von 26.486 im Jahr 2015 auf 28.756 im vergangenen Jahr – ein Rekordergebnis. Bei den Projekten waren unter vielen anderen die neue Besucherlenkung im Frauenschuhgebiet Martinauer Au, das Artenschutzprogramm Zwergrohrkolben, die Fremdpflanzenbekämpfung sowie das Pflegemanagement und Beweidung Konzept Moosberg (in der Gemarkung Weißenbach) zu erwähnen. 

Als sehr erfreulich wurde die Genehmigung eines „Life-Projekts“ im Lechtal durch die Europäische Kommission von den Verantwortlichen bewertet. Damit stehen bis 2021 mehr als sechs Millionen Euro für die Flussrevitalisierung im Oberlauf zur Verfügung. 60 Prozent, rund 3,6 Millionen Euro, kommen von der EU. „Wir werden diese Mittel dazu nutzen, natürliche Retentionsräume zu schaffen, den Hochwasserschutz am Lech weiter zu verbessern und den Wildfluss für Besucher, Tiere und Pflanzen noch attraktiver zu machen,“ kündigte Wolfgang Klien vom Bezirksamt für Wasserwirtschaft an.

ed

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