Floriansfeier auf dem Schrannenplatz:

"Technisch top ausgerüstet"

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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.
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Die beiden Stadtpfarrer Joachim Spengler (links) und Frank Deuring (rechts) bei der Fahrzeugweihe auf dem Schrannenplatz. Zuvor fand ein Gottesdienst in der Krippkirche statt.

Füssen – Die traditionelle Floriansfeier der Füssener Feuerwehr auf dem Schrannenpaltz am vergangenen Mittwoch machte deutlich: Technisch hat die Wehr einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Denn anstelle des 31 Jahre alte Löschgruppenfahrzeugs werden die Brandbekämpfer künftig mit einem modernen Versorgungs-Lkw unterwegs sein. Das Löschgruppenfahrzeug wird hingegen ausgemustert. 

Ein wenig sonnig und trocken war es, als sich die Füssener Feuerwehrleute am frühen Abend auf dem Schrannenplatz zur traditionellen Floriansfeier mit Fahrzeugweihe vor zahlreichen Zuschauern aufstellten. 

Von dort aus marschierte der Zug mit Fahnenabordnung in die nahe Krippkirche in der Fußgängerzone. Dort wurde die Floriansfeier traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet. 

Gerhard Ruf, 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Füssen-Stadt, übernahm die Lesung im Gottesdienst vor über 100 Besuchern. Ihnen wurde eine Statue des Heiligen Florian präsentiert. 

Beim Totengedenken wurde namentlich der Ehrenkreisbrandinspektor Helmut Miller von der Feuerwehr Seeg erwähnt, der vor kurzem verstorben ist.

An den gemeinsamen Kirchenbesuch schloss sich zurück am Schrannenplatz die Fahrzeugweihe an. Die Feier rief ins Bewusstsein, dass es nicht selbstverständlich ist, sich ehrenamtlich zum Schutz der Mitbürger zu engagieren. Der Dienst am Menschen sei ein Dienst an Gott, unterstrichen Stadtpfarrer Frank Deuring und sein evangelischer Kollege Joachim Spengler. Beim „segensreichen Tun“ solle der Mensch im christlichen Sinne demütig bleiben, hieß es weiter. 

Wie in den Ansprachen am Schrannenplatz deutlich wurde, rücke die Feuerwehr immer häufiger zu schweren Verkehrsunfällen aus. Um möglichst unfallfrei von einem Einsatz zurück kommen zu können, sei es wichtig, dass „unsere Feuerwehrleute technisch top ausgerüstet sind“, betonte Bürgermeister Paul Iacob (SPD). 

Wie der Füssener Rathauschef sagte, sei es „heute unabdingbar, dafür viel Geld zu investieren“. Von Füssener Seite sind 190.000 Euro für das neue Fahrzeug vom Stadtrat bewilligt worden, wie Kommandant Thomas Roth auf Nachfrage erklärte. Die Gesamtkosten für den neuen Lkw belaufen sich auf 250.000 Euro. 

Viele Vorteile

Um das neue Fahrzeug, das vor eineinhalb Jahren bestellt wurde und im Frühjahr über 900 Kilometer entfernt im hohen Norden der Republik abgeholt werden konnte, komplett finanzieren zu können, wurden Zuschüsse in Höhe von insgesamt 60.000 Euro verbucht. 

Dank von Barnsteiner

Dafür bietet der Wagen einige Vorteile: So kann der Versorgungs-Lkw je nach Einsatzsituation mit verschiedener Ausrüstung beladen werden und stellt somit ein sehr flexibles Transportsystem dar. Vor allem zusätzliches Schlauchmaterial kann schnell verladen werden. Ebenso eignet sich das Fahrzeug zum Rücktransport von Geräten nach größeren Einsätzen und Übungen. 

Und: Die Brandbekämpfer können sich im V-Lkw gut aufwärmen. „Wer im Einsatz war, der sollte nicht krank werden“, sagte Kommandant Thomas Roth. In seiner Dankesrede an die Füssener Wehrleute wies Kreisbrandrat Markus Barnsteiner auf die jungen Leute hin, die künftig Aufgaben zum Schutz ihrer Nächsten übernehmen wollen und sich entsprechend ausbilden lassen. 

Ebenfalls deutlich wurde im Rahmen der Feier: Während andernorts in Bayern die Feuerwehren teilweise wegen Personalmangels aufgelöst werden, könne in Füssen, Hopfen am See und Weissensee sowie im benachbarten Vils die Bevölkerung weiterhin davon ausgehen, dass die Rettungskette vor Ort funktioniere.

Kommandant Thomas Roth betonte in diesem Zusammenhang das starke Wir-Gefühl der Füssener Wehr. „Viele Übungen, wenige Einsätze“ wünsche man sich. Das neue Fahrzeug, so Roth weiter, werde auf der Messe „WIR in Füssen“ des Bunds der Selbstständigen am Wochenende 20./21. Mai am Eisstadion zu sehen sein.

Chris Friedrich

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