Feuerwehr bleibt ohne Chef

Weiterhin ohne Kommandanten aber trotzdem nicht führungslos ist die Stützpunktfeuerwehr Füssen. Foto: ed

Füssen – Die Stadt Füssen ist nach der Verabschiedung von Heinz Weller weiterhin auf der Suche nach einem Feuerwehrkommandanten. Wie Bürgermeister Paul Iacob im Rahmen eines Pressegesprächs erläuterte, hat auch die Versammlung der Aktiven am Mittwochabend in der Feuerwache keine Lösung gebracht. 

Es bleibt also die derzeitige Situation erhalten, dass der stellvertretende Kommandant Michael Wagner, der bei der Feuerwehr Kempten tätig ist, die Leitung der Stützpunktfeuerwehr Füssen weiter übernimmt. Dies gilt auf jeden Fall bis 17. Januar 2014. Dann werden die Aktiven erneut zur zusammentreten, um einen für diesen Posten (eventuell) aufgestellten Kommandanten zu wählen. Iacob habe das Signal aus der Mannschaft gehört, „dass es nach 17 Jahren Heinz Weller eine Zeit der Konsolidierung braucht, bevor man sich auf jemand neuen einstellt“. Wie Iacob betonte, ist die Sicherheit der Bevölkerung trotz der Vakanz, was den Brandschutz betrifft, in keiner Weise beeinträchtigt. „Hätten wir eine Berufsfeuerwehr wäre die Situation leichter zu bewältigen. Es würde mir aber in unserer Situation widerstreben, mich in die unmittelbaren Angelegenheiten der Feuerwehr einzumischen“ so das Stadtoberhaupt und oberster Dienstherr der Feuerwehr und er fügte hinzu „Die Wehr ist ,Manns genug’ einen aus ihren Reihen zu bestimmen". Vorstand Beylschmidt legte offen, dass Feuerwehrarbeit in vielen Dingen nicht planbar ist, es gibt keine Regelmäßigkeit. Jedoch habe man fähige Zugführer, die von Fall zu Fall durchaus in der Lage sind, die Situation im Griff zu haben. „Man dürfe aber das ‚Tagesgeschäft’ eines Feuerwehrkommandanten nicht unterschätzen, das von der Büroarbeit über den Brandschutz bis hin zu Sicherheitsüberprüfungen in der Hotellerie reicht“. „Die Stadt wird die Situation analysieren, ob eventuell ein Job in der Verwaltung umsetzbar ist. Jedoch birgt das die Problematik, dass wir, wenn wir jemanden einstellen er keine Mehrheit in der Mannschaft findet“. Man werde auch den zuständigen Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor bzw. die Kreisbrandmeister kontaktieren. ed

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