Mehr als Worte

Seinen Reiseführer präsentiert Christoph Tschaikner (links) im Füssener Rathaus. Hier greifen (v.r.) Bruno Pedri, Organisator der in der Sparkasse Allgäu eröffneten Kunstausstellung zur Via Claudia Augusta, Jessica Preißer von Füssen Tourismus und Marketing (FTM), Füssens Bürgermeister Paul Iacob und Dr. Siegfried Gohm vom Tiroler Verein zu den noch druckfrischen Exemplaren. Foto: Friedrich

Füssen – Der neue Reiseführer „Via Claudia Augusta“ – erneut aus der Feder von Christoph Tschaikner – soll speziell Urlaubern dienen, die entlang der alten Römerstraße motorisiert unterwegs sind. Die ersten Exemplare des 150 Seiten umfassenden Buchs wurden am Freitag im Rathaus Füssen vorgestellt.

Denn Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) ist Vorsitzender des Vereins Via Claudia Augusta Bayern. Christoph Tschaikner war zur Präsentation selbst nach Füssen gereist. Untertitel des druckfrischen Reiseführers, der ab sofort im Buchhandel erhältlich ist: „Auto, Camper, Bus…“. Einblick in das neue Buch bekamen bereits am Freitag die führenden Mitglieder der Vereine Via Claudia Augusta in Deutschland, Italien und Österreich. 

Autor Christoph Tschaikner, Geschäftsführer der ARGE Gastlichkeit der Tourismus-Destination und Tourismusbetriebe entlang der Via Claudia Augusta, informiert in diesem handlichen Reiseführer sehr gründlich über die Römerstraße, die ungefähr 600 Kilometer lang ist. „Bilder sagen immer mehr als Worte“, so Autor Christoph Tschaikner mit Hinweis auf die rund 600 Abbildungen in dieser Neuerscheinung. Tschaikner sagte: „Wir lassen die Bücher nicht auf Vorrat drucken, sondern immer der Nachfrage entsprechend. Deshalb ist es möglich, auf Änderungen schnell zu reagieren.“ Ziel sei, den Reiseführer so aktuell wie möglich anzubieten. 

Große Zukunftsaufgabe 

„Transnational“ lautete im Kurzvortrag von Dr. Siegfried Gohm das Schlüsselwort. Der Obmann des Vereins Via Claudia Augusta Tirol bezeichnete es als Zukunftsaufgabe, Menschen, Kulturen und Regionen miteinander zu verbinden. Er sprach sich dafür aus, gemeinsam die „Marke Via Claudia Augusta“ zu stärken. Um dieses Ziel erreichen zu können, so Gohm, sollte der erfolgreich begonnene transnationale Austausch in die Zukunft getragen werden. 

Füssens Bürgermeister Iacob gab den Hinweis auf neue wissenschaftliche Forschungen zum tatsächlichen Verlauf der Handelsstraße. Die an der Veranstaltung teilnehmenden Gäste aus Italien erfuhren darüber hinaus von Jessica Preißer, was es mit der besonderen Position Füssens in Bezug auf die „Via“ auf sich hat. 

Preißer ist Produktmanagerin Kultur und Kulinarik im Team von Füssen Tourismus und Marketing. Als sehenswert stuften die Gäste nicht zuletzt die Giraffe im Büro des Bürgermeisters ein, der hier zum Sektempfang eingeladen hatte, wobei Zeit blieb, die Tierskulptur zu bewundern. cf

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