Wanderer weihen den Panoramaweg "Königsrunde am Tegelberg" ein

Auf König Ludwigs Spuren

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Kürzlich eingeweiht: Die neue „Königsrunde am Tegelberg“, deren kleine Informationstafeln Peter Nasemann textlich konzipiert hat.

Schwangau – Am 129. Todestag von König Ludwig II. begab sich jetzt eine vor allem aus Schwangauer, Füssener und Halblecher Politikern bestehende Gruppe zur offiziellen Einweihung eines neuen Panoramaweges auf einen Berg, den der „Kini“ mit seinen Eltern einst selbst häufig bestiegen hatte.

Unter der Führung des Geologen Peter Nasemann sowie des Geschäftsführers der Tegelbergbahn, Franz Bucher, eröffnete die Wandergesellschaft die „Königsrunde am Tegelberg“. Laut Werbeflyer handelt es sich bei der neuen „Königsrunde“ um einen rund 800 Meter langen, einfachen alpinen Rundweg mit einer Höhendifferenz von ungefähr 70 Metern. 

Bei der Eröffnung mit dabei war auch Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke, der die neue Wanderroute mit einer Gehzeit von ungefähr einer Stunde „ein ganz wichtiges Angebot“ vor allem für Menschen nannte, die mit der Tegelbergbahn auf die 1730 Meter hohe Bergstation kommen und sich dort „ein bisschen bewegen“ wollen. Wie Geologe Peter Nasemann hinzufügte, eigne sich die „Königsrunde“ denn auch „für Dicke, Dünne, Alte und Junge“. 

Auf dem Weg in Richtung Branderschrofen könnten alle Wanderer dort unter dem Motto „Natur, Kultur und Freizeit“ nicht nur die landschaftliche Schönheit genießen, sondern auch der geschichtlichen Vergangenheit nachspüren. So führt die Wanderroute vom Tegelberghaus aus über mehrere Stationen, an denen „bewusst kleine Informationstafeln angebracht“ worden seien, wie Nasemann erklärte. 

Der Weg geht schließlich bis zur Branderschrofenschulter hinauf, wo zwei „Viscope“ (neuartige Aussichtsfernrohre) stehen, mit denen die Tegelberg-Besucher zumindest bei schönem Wetter weit ins Ammergebirge hinein schauen können. 

Einen imposanten tiefen Blick ins „Grüble“ sowie in andere Gebiete des Alpenvorlandes gestattet der laut Nasemann im vergangenen Jahr „weitgehend auf bestehenden, alten Pfaden“ angelegte Weg zudem beim „Königsblick“. Und die „Königsloge“ bietet mit ihrer Aussichtskanzel bei gutem Wetter eine Sicht auf die 2240 Meter hohe Köllenspitze. 

"Es ist schön bei uns" 

Die konnten die Teilnehmer am Vormittag der Eröffnung jetzt allerdings nicht immer sehen, da sich die Sonne schwertat, ihre Strahlen durch die zeitweise um die Gipfel wabernden, dicken Nebelschwaden zu schicken. Dennoch meinte eine Teilnehmerin bei dieser Eröffnungswanderung gegen Ende des Rundwegs: „Es ist schon schön bei uns“, woraufhin ihr eine andere beipflichtete: „Ich bin dem Herrgott dankbar für diese Natur.“ 

Speziell den Panoramaweg lobte auch Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) besonders deswegen, weil bei dessen Konzeption darauf geachtet worden sei, „der Natur gegenüber den angemessenen Respekt“ entgegenzubringen.

lex

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