Knifflige Tricks und kraftvolle Sprünge

Pfronten eröffnet seinen neuen Skateplatz mit Pumptrack

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Kurz nach der Freigabe des neuen Skateplatzes und der Pumptrack zeigen die ersten Jugendlichen auf der „Pfrontner Rollbahn“ ihre Tricks.

Pfronten – Ein zwölfjähriger Junge freute sich ganz besonders darüber, dass der neue Pumptrack und der Skateplatz beim Sportgelände des TSV Pfronten nun „endlich frei” ist.

Nachdem Pfrontens Bürgermeister Alfons Haf die „Pfrontner Rollbahn“ am Montag offiziell freigegeben hatte, gehörte er zu den ersten, der mit seinem Scooter die neue Freizeitanlage testete. Pünktlich zum Start des Sommers braucht sich der junge Pfrontener genauso wie Tobias Schmölz nicht mehr nach Füssen zu begeben, um seinem Hobby nachzugehen. 

Zusammen mit Philipp Wiedmann und Pfrontens Zweitem Bürgermeister Helmut Sauer war Schmölz einer der maßgeblichen Initiatoren der rund 1200 Quadratmeter großen Anlage mit einer Pumptrack sowie einer Skatefläche für Sprünge und Tricks. 

Der Startschuss für die Gestaltung fiel im Herbst 2018. Klar, dass er sich daher auch „sehr“ freute über das „mit viel Vorsicht und Bedacht“ erstellte Freizeitareal, wie Haf lobte. Derzeit hat die Anlage noch eingeschränkt von Montag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Dann kümmern sich Lisa Symik und Markus Meidel vom Jugendtreff „Fame“ darum, dass die jungen Sportler die wegen der Corona-Pandemie vorgeschriebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen einhalten. 

Diese schreiben vor, dass sich höchstens sechs Personen zeitgleich in einem der beiden Bereiche Pumptrack und Skategelände aufhalten dürfen, erklärte Jan Schubert, Leiter der Stabsstelle Ortsentwicklung der Gemeinde. Zudem gebe es „getrennte Ein- und Ausgänge sowie Maskenpflicht beim Zu- und Austritt“ informierte Schubert. 

Großer Andrang

Bei der Eröffnung sprach Bürgermeister Haf „ausdrücklich dem Bauhof und den jungen Erwachsenen für die hervorragende und unbürokratische Zusammenarbeit ein dickes Lob“ aus. Sauer hoffte dagegen, „dass die Anlage nun von der Jugend angenommen wird“. 

Doch dieser Wunsch schien am Montag fast überflüssig zu sein. Stand hinter dem zwölfjährigen Scooter doch bald schon eine lange Schlange von Mädchen und Buben, die nur darauf warteten, die erste Gruppe von Skatern, BMX-Fahrradfahrern und Scootern abzulösen, die auf den Wellen und einer Jumpbox bereits ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt hatten. Ganz fertig ist die neue Pfrontner Rollbahn allerdings noch nicht. So kommen zu der 126.000 Euro teuren Skateanlage unter anderem noch Toiletten hinzu.

lex

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