Neupfarrer Werner Haas zelebriert ersten Gottesdienst in Nesselwang

"Im Vorhof zum Paradies"

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Pfarrer Werner Haas

Nesselwang – Seinen ersten Gottesdienst in der Nesselwanger Pfarrkirche Sankt Andreas hat jetzt der neue Pfarrer Werner Haas zelebriert. Er hatte am 1. November das Amt in der Pfarreiengemeinschaft Pfronten/Nesselwang von Pfarrer Bernd Leumann übernommen, der nach Königsbrunn wechselte.

„Im Vorhof zum Paradies zu stehen hat doch was“, sagte der neue Leiter der Pfarreiengemeinschaft, Pfarrer Werner Haas, am Vorabend seiner offiziellen Amtseinführung in der Nesselwanger Pfarrkirche Sankt Andreas. „Ich komme gern von Pfronten hierher.“ Seinen ersten Gottesdienst an seiner neuen Wirkungsstätte zelebrierte der Geistliche zum 25-jährigen Jubiläum der Krippenfreunde Nesselwang. „Angesichts dieser beeindruckenden Kirche kann ich durchatmen“, sagte Haas in seiner Begrüßung. Er war vor kurzem aus Starnberg ins Ostallgäu gewechselt. „Ich denke, sie werden mich im Laufe der Zeit noch kennenlernen – ich hoffe im positiven Sinne“, so Haas. 

Der neue Seelsorger hatte das Amt zum 1. November von seinem Vorgänger, Pfarrer Bernd Leumann, übernommen, der nach Königsbrunn bei Augsburg versetzt worden ist. „Sie haben ja schon einiges über mich gehört und gelesen. Aber mit Vorschusslorbeeren muss man bekanntlich vorsichtig sein“, so Haas. Er hatte viele Fragen an seine neue Gemeinde, wie er in der Predigt sagte. „Was erwartet mich hier, wie werde ich aufgenommen?“ Aber auch die Gemeinde wird viele Fragen haben: Wie ist der Neue? „Die Erwartungshaltung seitens der Gläubigen ist sehr groß“, sagte der neue Pfarrer. 

Er hoffe hier auf seine 20-jährige seelsorgerische Erfahrung. „Aber man kann es nicht allen Recht machen“, so der gebürtige Westallgäuer. Er bat darum, ihn nicht nur als Priester, sondern auch als Mensch zu sehen „mit all meinen Stärken und Schwächen, die ich zweifelsfrei auch habe“. Als leitender Priester müsse er auch Entscheidungen treffen, die nicht bei jedem auf Zustimmung stoßen werden. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit den Gremien der Pfarrgemeinde. „Jede und jeder wird gebraucht beim Aufbau der Pfarreiengemeinschaft mitzuhelfen“. Er stellte seine seelsorgerische und priesterliche Arbeit unter den Schutz der Mutter vom Trost auf dem Wanker Berg, die ihn schon viele Jahre begleite. 

Berührende Begleitung 

Zum Ende der Messe dankte Haas den Mitwirkenden vom Krippenverein, die den Gottesdienst mitgestaltet hatten. Hier insbesondere Josef Haug, der mit der Mundharmonika die Orgel, an der Andreas Dasser saß, begleitete. „Es war was Besonderes und Berührendes, das ich so in meiner langen Amtszeit noch nicht erlebt habe“, so der Geistliche.

Herbert Hoellisch

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