Nichts geht mehr

Schneefall, Ausflugs- und Rückreiseverkehr haben am Samstag dafür gesorgt, dass der Verkehr auf der A7 zum Erliegen kam. Bis zu 14 Kilometer lang stauten sich die Autos am Grenztunnel.

Schneefälle hatten schon am Tag die Straßen in Rutschbahnen verwandelt. Wer dann dem Stadtverkehr entkam und auf die Autobahn wollte, hatte es nicht leichter. Beschränkten sich kleinere Staus zunächst auf den Grenztunnel und auf Baustellen, standen die Autos ab dem frühen Nachmittag vor dem Tunnel schließlich 14 Kilometer lang, „da die Alpenstraßen zum einen die Verkehrsmaßen nur schwer aufnehmen konnten und zum anderen die anhaltenden Niederschläge in Österreich für schneebedeckte Fahrbahnen sorgten“, so Polizeihauptkommissar Christian Liese. Auch auf dem Fernpass in Österreich setzte sich der Stau fort. Um die Situation nicht weiter zu verschlimmern, leitete die Polizei die Fahrzeuge am Abend an der Anschlussstelle Oy-Mittelberg von der Autobahn. BRK ist vor Ort Am Nachmittag luden 15 Helfer des Roten Kreuzes Wärmebehälter voll heißem Tee in ihre Einsatzfahrzeuge und kämpften sich über eine Behelfszufahrt durch das Verkehrschaos, um den Wartenden mit Tee und Informationen zu helfen. Mit Blaulicht und im Schritttempo bahnten sich die Fahrzeuge ihren Weg. Die Rotkreuzler gingen von Auto zu Auto, boten ihren heißen Tee und Informationen an. „Die Leute, die oft schon stundenlang warteten, waren dankbar, dass wir kamen und sie über die Ursache des Staus informierten“,so Bereitschaftsleiter Andre Lose.

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