Dauerbrenner Verkehr

ÖVP stellt Wahlprogramm vor

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Für sie ist die Fortsetzung einer Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz eine klare Sache: Pascal Winkler (v.l.), Elisabeth Pfurtscheller, Margarete Schramböck, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Markus Rid.

Reutte – Die Nationalratswahl am 29. September in Österreich wirft ihre Schatten voraus: Die österreichische Volkspartei, kurz ÖVP, stellte jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz in Reutte das Wahlprogramm vor.

Die  Tiroler Spitzenkandidatin Margarete Schramböck, bis Juni Bundesministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung in der Regierung Sebastian Kurz, übernahm die Vorstellung des Programms zur Wahl der ÖVP.

Landtagspräsidentin und ÖVP-Bezirksobfrau Sonja Ledl-Rossmann als Moderatorin der Veranstaltung hob hervor, dass Schramböck unterstützend daran mitgearbeitet hatte, dass die HTL für Informationstechnik für das Jahr 1920/21 in Reutte an den Start gehen kann (der Kreisbote berichtete). „Die Umsetzung wurde zwar noch mit der alten Regierung beschlossen, aber ich werde ein Auge darauf werfen, dass sich auch die neue Regierung an diesen Beschluss hält“, erklärte Schramböck. 

Am Rande erwähnte sie weiter, dass es oftmals vermeintliche Nebensachen, wie die erfolgreiche Intervention bei Google Earth, bestimmte Ausweichrouten nicht mehr in den Auto-Navis anzuzeigen und so die Außerferner Bevölkerung zu entlasten, ebenso als Erfolge zu verbuchen seien. Sie betonte außerdem, dass sie auch nach den Wahlen auf der Seite von Kanzlerkandidat Sebastian Kurz stehen werde, der mit der uneingeschränkten Unterstützung der Tiroler Volkspartei rechnen könne.

Für Scheiteltunnel

Einen breiten Raum nahmen bei den Ausführungen von Elisabeth „Liesi“ Pfurtscheller, ÖVP-Spitzenkandidatin des Wahlkreises Tiroler Oberland/Außerfern, die Verkehrspolitik und der Pflegebereich im Außerfern ein. Sie berichtete über ihre Bemühungen, den Tschirganttunnel umzusetzen und ging auf die Frage ein, wie es mit dem Fernpassscheiteltunnel weitergehen wird. Sicherlich sei der Scheiteltunnel die beste Lösung, da der Verbesserungen bringe ohne dabei Gefahr zu laufen, dass das 7,5 t-Limit auf der B 179 falle. 

Einen Termin hatte Pfurtscheller aber nicht parat und stellte klar: „Die eierlegende Wollmilchsau gibt es in der Verkehrsfrage nicht!“ Soll heißen, dass bei diesem Großprojekt viele Interessen bestehen, die in Einklang gebracht werden müssen. Darüber hinaus erwähnte die Kandidatin, dass im Pflegebereich Gewicht auf bestmögliche Abdeckung gelegt werden müsse. Neben der Schaffung von Pflegebetten sei es zudem von Bedeutung, „die pflegenden Angehörigen zu unterstützen“, betonte sie.

ed



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