Alpentherme verzeichnet Zuwächse

Kein Außenbecken

+
Betriebsleiter Sebastian Heckelmiller (links) und Geschäftsführer Thomas Eichhorn (Mitte) erklären zusammen mit Reuttes Bürgermeister Alois Oberer, wie die Pläne für den Ausbaus der Sauna im Untergeschoss aussehen.

Reutte – Mit rund 200.000 Besuchern hat die Alpentherme Ehrenberg ein erfolgreiches Jahr hinter sich.

Von Zuwächsen, „von denen andere Betriebe dieser Art nur träumen können“, berichteten Geschäftsführer Thomas Eichhorn und Betriebsleiter Sebastian Heckelmiller zusammen mit Reuttes Bürgermeister Alois Oberer bei einer Pressekonferenz vor Ort. 

Am 22. Dezember 2011 eröffnet, zeigt die Kurve bei Besucher- und Umsatzentwicklung nach verhaltenem Start in den letzten Jahren ständig nach oben, erklärten die Verantwortlichen. 

Als besonderes Zugpferd habe sich die Saunaanlage entwickelt: Waren es 2012 rund 655.000 Gäste hat sich deren Zahl mit 1.365.000 Besuchern für 2016 mehr als verdoppelt. Die Badegäste nahmen dieser Zeit von rund 600.000 auf 855.000 zu. Auch die Umsatzentwicklung verlief nach Angaben der Referenten mehr als zufrieden stellend: 2016 wurden 3.163.000 Euro erzielt (2012 1.830.00).

Derzeit beschäftigt die Alpentherme 53 Mitarbeiter, davon sind ein Drittel in Vollzeit, ein Drittel in Teilzeit und ein Drittel als Springer angestellt. Für das neue Jahr sind eine ganze Reihe an Neuerungen angedacht bzw. schon in Auftrag gegeben: So werde die Rutsche definitiv attraktiviert. Mit Lichteffekten, LED-Beleuchtung und Runninglights, sowie verschiedenen Musikeinspielungen soll den Wünschen des einzelnen Gastes entsprochen werden. Eine Zeitmessung in der Röhre soll den sportlichen Ehrgeiz der Besucher anstacheln. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 80.000 Euro. 

Sauna wird ausgebaut

Daneben ist der Ausbau des Untergeschosses zur Sauna nach modernen Gesichtspunkten geplant. Die Kosten von geschätzten 1,5 Millionen Euro werden erst nach der Endplanung endgültig feststehen und dann vom Marktgemeinderat behandelt und entschieden. Eine Absage kassierte dagegen die Forderung der Fraktion „Gemeinsam für Reutte” ein Schwimmbecken im Außenbereich des Bades zu bauen. Grund dafür seien wirtschaftliche Erwägungen. 

Bürgermeister Luis Oberer: „Solange ich Bürgermeister bin, wird das nicht kommen.” Man schreibe schwarze Zahlen und es wäre ein Unding, dies unnötig aufs Spiel zu setzen, erklärte der Reuttener Rathauschef. Die jährliche Tilgung von rund 570.000 Euro für die gesamte Anlage seien Belastung genug.

ed

Auch interessant

Meistgelesen

Video
So finden Sie das richtige Parkett für Ihr Zuhause
So finden Sie das richtige Parkett für Ihr Zuhause
Kirche wird abgerissen
Kirche wird abgerissen
"Inspirationsquelle für das Leben"
"Inspirationsquelle für das Leben"
"Lotterie für die Stadt Füssen"
"Lotterie für die Stadt Füssen"

Kommentare