"Ja" zur Lebenshilfe

Nach der Sanierung werden die Montessori Schule und die Lebenshilfe Ostallgäu das Gebäude an der Von-Freyberg-Straße 2 einziehen. Foto: Archiv

Füssen – Neben der Montessori Schule darf die Lebenshilfe Ostallgäu Räume in der Von-Freyberg-Straße 2 mieten. Dafür hat der Stadtrat am Dienstag grünes Licht gegeben. Denn Bauamtsleiter Armin Angeringer machte in der Sitzung klar: Rechtlich spricht alles gegen die vhs.

Denn für Schulungsräume muss eine andere Statik nachgewiesen werden, als für Wohnungen, die die Lebenshilfe Ostallgäu für Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen dort einrichten will. Da die vorhandenen Verhältnisse für Schulungsräume nicht ausreichen, müsste die Stadt die Decke großflächig kernsanieren lassen. Das ist jedoch aufgrund der Einstufung des Hauses als Einzeldenkmal nicht möglich, erklärte Angeringer. Auch ein zweiter Fluchtweg müsste dann gebaut werden, den auch Rollstuhlfahrer benutzen können. Der kann aber nur an einer Stelle errichten werden, an der Nordseite, doch hier fehlen die nötigen Abstandsflächen. 

„Ich sehe keine Möglichkeit die vhs dort unterzubringen“, sagte der Bauamtsleiter. Der Antrag der Lebenshilfe wäre dagegen „technisch und rechtlich umsetzbar“. Zwar müssten die Räume dafür saniert werden, doch die „baulichen Eingriffe halten sich sehr im Rahmen“, so der Bauamtsleiter. Zumal die Stadt dann auch Miete einnehmen würde. So entschieden sich die Stadträte einstimmig für die Lebenshilfe Ostallgäu. Doch gleichzeitig erteilten sie der Stadtverwaltung den Auftrag Unterrichtsräume für die Volkshochschule zu suchen. kk

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