"Ohne Übung – kein optimaler Einsatz"

Aufmerksam verfolgten die Feuerwehrmänner, in der Mitte die Füssener Abordnung in blauer Uniform, den Ausführungen von Kommandant Alexander Ammann. Foto: ed

Nach dem Motto „Ohne Übung – kein optimaler Einsatz“ hat die Freiwillige Feuerwehr Reutte im Berichtsjahr insgesamt 48 Übungen und Proben zu verschiedensten Themen wie Brand, Technik, Atemschutz/Vollschutz, Gefahrengut und Messtechnik absolviert. Das sowie die Einsätze im Jahr 2011 standen in den Ausführungen des Kommandanten Alexander Ammann und seinem Stellvertreter Andreas Schautzky anlässlich der Generalversammlung der Feuerwehr im Hotel „Goldener Hirsch" im Mittelpunkt.

Daraus ging hervor, dass im vergangenen Jahr 1557 Feuerwehrmänner knapp 2000 Einsatzstunden absolviert und im Rahmen ihrer Einsätze rund 1400 Kilometer zurückgelegt haben. Kommandant Ammann sprach von einem relativ „ruhigen" Jahr. Aber 21 Täuschungsalarme, 20 Brandeinsätze, 83 technische Einsätze und sechs Sicherheitswachen sind ein Beleg dafür, dass 2011 alles andere als ein „ruhiges" Jahr war. Interessant war in diesem Zusammenhang, dass die technischen Einsätze die Zeit der Reuttener Feuerwehr immer mehr in Anspruch nehmen. Außer den „klassischen" 20 Brandeinsätzen, waren es in der Mehrheit Verkehrsunfälle und „Sondereinsätze" wie das Entfernen von Wespennestern, Absperrdienste, Beseitigung von Sturmschäden oder die Befreiung von Menschen in Notlagen. Die verschiedensten Lehrgänge besuchten zudem 66 Personen mit Erfolg. Unter anderem unterzogen sie sich einem Fahrsicherheitstraining, fünf Feuerwehrmänner legten die Prüfung zum Bootsführerschein ab sowie vier Trupps bestanden eine Atemschutzprüfung. Auch die Jugendfeuerwehr absolvierte ihr Programm vorbildlich und hielt 36 Proben ab. Zudem hielten sie einen Wissenstest in Tannheim ab, machten einen Ausflug zum Hochseilgarten nach Pfronten, absolvierten einen Kompassmarsch und die alljährliche Friedenslichtaktion. Lob bekam die gesamte Feuerwehrmannschaft von Bürgermeister Alois Oberer und BFI Konrad Müller. Sie hoben die vorbildliche Übungsbereitschaft sowie die angenehme und qualitativ hochwertige Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen hervor. Gelobt wurde auch die kompetente und zielstrebige Nachwuchsarbeit. „Wir sind für alle da und unser Stellenwert in der Gesellschaft wird von allen anerkannt" stellte BFI Müller fest. Die Grüße der Füssener Feuerwehr überbrachte deren stellvertretender Kommandant Michael Wagner. Er bedankte sich besonders für die gute Zusammenarbeit auf „kurze(m) Dienstweg“.

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