Crossover mit "Carmina Burana"

Die Orff-Tage werden im Festspielhaus durchgeführt – Heuer und die nächsten fünf Jahre

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Stellten das zukunftsträchtige Projekt „Orff-Tage” im Festspielhaus vor: (v. r.) Festspielhaus-Geschäftsführerin Birgit Karle, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Mark Mast als Intendant und Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie, Kulturamtsleiterin Karina Hager und das Vorstandsmitglied der bayerischen Philharmonie, Lars Brinkmann.

Füssen – Dank  finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Bayern, den Landkreis Ostallgäu und der Stadt Füssen, wird in diesem Jahr am Sonntag, 4. Oktober, um 17 Uhr erneut eine Veranstaltung im Rahmen der 11. Orff-Tage der Bayerischen Philharmonie im Festspielhaus in Füssen durchgeführt.

Was besonders erfreulich ist: auch in den nächsten fünf Jahren werden die Orff-Tage in Füssen stattfinden.

Carl Orff (geboren am 10. Juli 1895 in München; am 29. März 1982 verstorben, ebenfalls in München) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge. Sein bekanntestes Werk ist die szenische Kantate „Carmina Burana”, die zu einem der populärsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts wurde. Zum 125. Geburtstag von Carl Orff erwartet die Zuschauer ein musikalisches Crossover-Feuerwerk mit der „Carmina Burana” und symphonischem Beatbox und der Mitwirkung von 250 Mitgliedern auf einer Bühne. Der amtierende Beatbox-Europameister, genannt Robeat, beweist, wie man ein Publikum mit Beatbox und klassischem Orchester erobern kann. Im zweiten Teil des abwechslungsreichen Konzert-Abends ist der Orffsche Klassiker „Carmina Burana” unter der Leitung von Dirigent Mark Mast in der Fassung für Klaviere und Percussion mit mehreren Solisten und den Ensembles der Bayerischen Philharmonie zu erleben. Mit dabei sind auch ein Kinderchor und der Chor der Bayerischen Philharmonie Sopran singt Carmela Konrad, Gustavo Martín-Sánchez übernimmt den Tenor und den Part des Baritons hat Florian Götz.

Diese hochkarätigen Konzerte, sie finden außer in Füssen in vier weiteren Regierungsbezirken Bayerns statt, versprechen ein vielseitiges und einmaliges Erlebnis musikalischer Leidenschaft, mit guter Laune, neuem Klangzauber und mitreißenden Rhythmen zu werden.

Dirigent Mast bedankte sich für die breite Unterstützung und die maßgebliche „Initiative pro Orff” durch den Landkreis und die Stadt. Der Komponist in seiner Vielschichtigkeit beweise, dass Kunst in dieser Art nicht nur ein „Grundnahrungsmittel”, sondern neben einem starken künstlerischen Signal auch ein entscheidender Faktor für die Wirtschaft nach außen ist.

Füssen als Kulturstadt betrachten

Für Festspielhaus-Geschäftsführerin Birgit Karle ist mit der langfristigen Installation der Orff-Tage in Füssen ein weiterer und entscheidender Grundstein für die künstlerische Ausrichtung gelegt. „Wir sind stolz, dass Füssen einer der Standorte ist”, sagt Karle. Landrätin Maria Rita Zinnecker zeigte sich überzeugt von der Tatsache, dass die Orff-Tage für das Ostallgäu und speziell das Festspielhaus ein entscheidender Impuls für die Kunst sein werden. Ähnlich äußerte sich Füssens Kulturamtsleiterin Karina Hager, die in der Durchführung der Orff-Tage eine Festigung von Füssen als Kulturstadt sieht.

Alle Informationen zum laufenden Orff-Jahr, dem Komponisten selbst, Festakten und den besagten Konzerten gibt es unter www.orffjahr2020.bayern.de.

Uwe Claus

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