Für die rund 50 Dachdecker aus dem Ostallgäu gilt eine neue tarifliche Lohnuntergrenze

Mehr Geld fürs Handwerk

Mann mit Handwerksgürtel
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Dachdecker haben Anspruch auf einen höheren Mindestlohn. Die IG BAU ruft Beschäftigte zum Lohn-Check auf.

Landkreis – Für die rund 50 Dachdecker aus dem Landkreis Ostallgäu gilt eine neue tarifliche Lohnuntergrenze. Gelernte Kräfte haben seit 1. Januar Anspruch auf einen Mindestverdienst von 14,10 Euro pro Stunde – 3,7 Prozent mehr als bisher. Das teilt jetzt die IG BAU Schwaben mit. 

„Auf der aktuellen Lohnabrechnung muss das Plus auftauchen. Wer leer ausgeht, sollte sich an die Gewerkschaft wenden“, rät Bezirksvorsitzender Michael Jäger. Die IG BAU appelliert zugleich an Fachkräfte, auf dem deutlich höheren Tariflohn zu bestehen. Dieser liegt bei 19,12 Euro pro Stunde.

Anspruch auf die tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied in der Dachdeckerinnung ist. Außerdem bleibt die tarifliche Altersvorsorge in der Branche bestehen. Für Beschäftigte sei damit die tarifliche Extra-Rente von 94 Euro pro Monat gesichert. Auch die Vergütungen für Azubis sind zum Januar gestiegen. 

red

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