Viele Füssener auf der Liste

Ostallgäuer CSU will gestalten statt verwalten

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Mit diesen Kandidaten geht die CSU Ostallgäu in den Kommunalwahlkampf. Insgesamt 60 Christsoziale haben sich für den Kreistag aufgestellt.

Landkreis – „Wir treten am 15. März 2020 mit einer hervorragenden Liste bei den Kommunalwahlen an“, freute sich die CSU-Kreisvorsitzende Angelika Schorer. Mit großer Mehrheit votierten die Delegierten jetzt auf der Teilkreisvertreterversammlung für die 60 Kandidaten der Christsozialen für den neuen Kreistag.

Mit 26 Sitzen sei die CSU in der laufenden Periode die stärkste Fraktion, die viel durchgesetzt habe. „Mit dieser Aufstellung wollen und können wir es schaffen, die CSU wiederum zu einer festen Größe im Kreistag zu machen“, zeigte sich Schorer optimistisch. 

Die besten Voraussetzungen für einen Wahl­erfolg seien gesetzt: Neben aktiven Partei- und Mandatsträgern – auf Platz eins steht, wie bereits berichtet, Landrätin Maria Rita Zinnecker – finden sich Kandidaten aller Berufsgruppen, vom Handwerk über die Landwirtschaft bis zum Tourismus sowie Vertreter aus Kommunen, Vereinen und Ehrenamt. 

Man habe besonders auf eine gute Verteilung zwischen nördlichem, mittleren und südlichen Landkreis geachtet, damit die CSU die Interessen des gesamten Landkreises im Kreistag stark vertreten könne, erklärte Schorer.„Wir möchten auch die nächsten sechs Jahre mit Landrätin Maria Rita Zinnecker gestalten“, gab sich Josef Schweinberger kämpferisch. Als Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion weiß er, dass für eine erfolgreiche Arbeit Mehrheiten nötig sind. 

Und umso mehr Kreisräte die eigene christsoziale Fraktion stellt, umso besser sei es, so Schweinberger. 

"Wir müssen kämpfen"

 „Wir wollen weiterhin stark sein und müssen kämpfen“, schwor auch Landrätin Maria Rita Zinnecker die Versammlung auf die bevorstehenden Monate ein. Auch sie sei dankbar und froh, dass 60 Frauen und Männer mit ihr motiviert in den Wahlkampf ziehen. „Unsere Fraktion wird auch im künftigen Kreistag aus bodenständigen, erfolgreichen Frauen und Männern bestehen, die sich für die nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Heimat engagieren wollen und sich dem christlich-sozialen Leitbild der CSU verbunden fühlen“, schloss die Kreisvorsitzende Angelika Schorer die Teilkreisvertreterversammlung.

Die Kandidaten:

1. Maria Rita Zinnecker (Marktoberdorf), 2. Angelika Schorer (Jengen), 3. Dr. Alois Kling (Pfronten), 4. Lars Leveringhaus (Obergünzburg), 5. Josef Nadler (Westendorf), 6. Johann Gschwill (Halblech), 7. Dr. Wolfgang Hell (Marktoberdorf), 8. Maximilian Eichstetter (Füssen), 9. Robert Pöschl (Buchloe), 10. Michaela Waldmann (Pfronten), 11. Karina Fischer (Eggenthal), 12. Herbert Hofer (Pforzen), 13. Stefan Rinke (Schwangau), 14. Waltraud Mair (Bidingen), 15. Helmut Bucher (Germaringen), 16. Markus Berktold (Seeg), 17. Josef Schweinberger (Buchloe), 18. Franz Martin (Bidingen), 19. Dr. Thomas Hilscher (Marktoberdorf), 20. Josef Müller (Oberostendorf), 21. Pirmin Joas (Nesselwang), 22. Andreas Kaufmann (Roßhaupten), 23. Elke Metschar (Germaringen), 24. Michael Hailand (Aitrang), 25. Franz Nusser (Buchloe), 26. Andreas Bertele (Mauerstetten), 27. Ursula Lax (Füssen), 28. Peter Dopfer (Seeg), 29. Jutta Jaser (Lamerdingen), 30. Dr. Stephan Bea (Görisried), 31. Antje Fricke (Nesselwang), 32. Bernhard Bucka (Osterzell), 33. Ulrike Sigfrid (Marktoberdorf), 34. Gerhard Schempp (Kaltental), 35. Stephanie Müller (Schwangau), 36. Dr. Petra Kisselbach (Obergünzburg), 37. Manuel Lahner (Waal), 38. Andreas Eggensberger (Füssen), 39. Wolfgang Eurisch (Biessenhofen), 40. Kaspar Rager (Germaringen), 41. Peter Scholz (Pfronten), 42. Andreas Grieser (Marktoberdorf), 43. Nicole Eikmeier (Füssen), 44. Helmut Holzheu (Oberostendorf), 45. Andreas Krumm (Eggental), 46. Karl-Heinz Sobek (Irsee), 47. Michal Schroll (Schwangau), 48. Philipp Heidrich (Marktoberdorf), 49. Bernhard Dinser (Pfronten), 50. Thomas Weiß (Kaltental), 51. Antonio Multari (Obergünzburg), 52. Melanie Matl (Füssen), 53. Josef Schmalholz (Buchloe), 54. Dr. Christoph Schwab (Stötten a. A.), 55. Regina Göttinger (Pfronten), 56. Sébastien Albert-Gondrand (Lamerdingen), 57. Christoph Knestel (Marktoberdorf), 58. Thomas Fritsch (Eisenberg), 59. Lothar Appelt (Jengen), 60. Arno Jauchmann (Marktoberdorf). Ersatz: 1. Veronika Diepolder (Markt­oberdorf), 2. Günter Schlecht, (Oberostendorf), 3. Ingrid Assner-Rahn (Waal)

kb

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