Offizielle Nominierung soll im Dezember erfolgen 

Füssenerin Ilona Deckwerth will Ostallgäuer Landrätin werden

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Die Füssener Kreis- und Stadträtin Ilona Deckwerth will erneut Landrätin im Ostallgäu werden.

Landkreis/Füssen - Die Füssener Stadt- und Kreisrätin Ilona Deckwerth will erneut Landrätin im Ostallgäu werden. Bei einer Klausurtagung der SPD Ostallgäu hat der Unterbezirksvorstand Deckwerth einstimmig als Kandidatin für die Landratswahl vorgeschlagen. Am 13. Dezember soll sie im Rahmen einer Konferenz nominiert werden. 

Die Nominierung Deckwerths erfolgte nach Angaben der SPD Ostallgäu einstimmig. Die 58jährige Sonderschullehrerin aus Füssen und frühere Landtagsabgeordnete kandidierte bereits 2014 für dieses Amt. Sie ist seitdem Mitglied des Kreistags Ostallgäu und seit 2015 Vorsitzende der SPD-Fraktion. 

„Der Landkreis Ostallgäu liegt in einer der schönsten Gegenden Deutschlands. Diese unsere Heimat mit ihren natürlichen und kulturellen Schätzen zu bewahren und zugleich den Menschen, die hier leben, faire Einkommen, bezahlbare Wohnungen, eine gute Gesundheitsversorgung und unseren Kindern gerechte Bildungschancen zu sichern, das ist sozialdemokratische Politik, für die ich einstehe und zusammen mit der SPD umsetzen möchte“, konstatierte Ilona Deckwerth, die sich über das starke Votum freute.

Für den 60 Sitze zählenden Kreistag wird die SPD mit einer Liste antreten, bei der sich Frauen und Männer abwechseln und gleich stark vertreten sein werden. Zugleich werden die Regionen repräsentiert und Kandidaten aus den verschiedensten Lebens- und Arbeitsbereichen dabei sein. 

Karin Wehle-Hausmann zeigte sich erfreut darüber, wie selbstverständlich in der SPD Frauen und Männer gemeinsam politisch zusammenarbeiten und zu Kandidaturen bereit sind. Das breite Spektrum der bisherigen Kandidierenden hob der Kreisrat und ehemalige Landtagsabgeordnete und Füssener Bürgermeister Dr. Paul Wengert hervor und ermunterte dazu, diesen Kreis ruhig noch zu erweitern: „Viele ehrenamtlich in unseren Vereinen engagierte Menschen stehen der SPD nahe und würden unsere Liste und unsere politische Arbeit bereichern.“

Schließlich legten die Genossinnen und Genossen einen Zeitplan für die Wahlkampfvorbereitungen fest. Am 13. Dezember findet die Wahlkonferenz zur Aufstellung der Kreistagsliste und zur Nominierung der Landratskandidatin statt.

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