BRK Ostallgäu: Wahlmarathon

Mit einem wahren Marathon von Wahlen ist kürzlich im „Haus der Gebirgsjäger“ in Füssen die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) über die Bühne gegangen. Dabei bestätigten die zahlreichen Versammelten, die den Veranstaltungssaal fast bis auf den letzten Platz füllten, die bisherige Erste Vorsitzende Barbara Strobel in ihrem Amt.

Einige Stunden zuvor wählten die BRK-Mitglieder des Landkreises zudem bereits Peter Pohl und Gundula Fichtl zu den Nachfolgern von Michael Marzari sowie Robert Brunner, die aus ihren jeweiligen Posten als Kreisbereitschaftsleiter beziehungsweise stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter ausschieden. In der Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Christa von Thurn und Taxis, stattete der Mitgliederversammlung außerdem sozusagen die Nummer eins des Freistaats unter den Rotkreuzlern einen hohen Besuch ab. Und während sie den erschienenen Rotkreuzmitarbeitern unter anderem dafür dankte, „dass sie Mitmenschen in Not helfen“, forderte sie sie auch auf: „Lassen sie nicht nach!“ Ähnlich positiv äußerte sich anschließend die zweite Bürgermeisterin Füssens, Uschi Lax, über die „sehr schätzenswerte Arbeit“ des Roten Kreuzes, wohingegen der Geschäftsführer der Rotkreuz-Bezirksstelle Reutte in Österreich, Martin Storf, vor allem die „gute Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Ostallgäu“ hervorhob. Die alte und neue erste Vorsitzende des Kreisverbandes, Barbara Strobel, schlug demgegenüber zum Teil erheblich kritischere Töne an und mahnte von den Mitgliedern mehr „Gemeinsamkeit“ und „Loyalität“ an. Darüber hinaus gab sie die Devise aus, sich „immer zu fragen, was gut für die Menschen“ sei. Mit der Aufzählung einer ganzen Menge an Fakten ließ danach der Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann die Arbeit des Verbandes im zurückliegenden Jahr Revue passieren. Für die Zukunft kündigte er zudem verschiedene Herausforderungen wie die Sanierung und Instandhaltung mancher „unserer Häuser“ an. Die Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Gisela Streichert, verkündete schließlich insofern eine gute Nachricht für den Kreisverband, als sie „die Zahlen der letzten Jahre“ alle als „schwarz“ bezeichnete. Das dürfte denn auch den wieder gewählten Schatzmeister Alois Mögele gefreut haben, der die Maxime seiner Engagements für den Verband mit den Worten unterstrich: „Wir sollten immer vor Augen haben, anderen zu helfen.“ Neben Strobel wurden Dr. Christof Albert als erster sowie Dr. Marcellino Haf als zweiter stellvertretender Vorsitzender, Dr. Gregor Blumtritt als Chefarzt und Dr- Erika Rössler als stellvertretende Chefärztin ebenso in den Vorstand gewählt wie Mögele, dessen Stellvertreter Hans Burck und Ralf Kinkel als Justitiar.

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