Der Einsatz hat sich gelohnt

Der neue Vorstand der Ostallgäuer ödp: Georg Hofer (v.l.), Roland Wagner, Stephanie Zeller, Otto Schrägle, Johann Schmid, Petra Wanner und Andreas Baurte. privat

Marktoberdorf – Roland Wagner bleibt 1. Vorsitzender des ödp-Kreisverbands Ostallgäu/Kaufbeuren. Bei der Mitgliederversammlung wählten die Anwesenden Stephanie Zeller aus Füssen zur 2. Vorsitzenden. Außerdem beschlossen sie Widerstand gegen das Freihandelsabkommen mit den USA zu organisieren.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Wagner auf zwei arbeitsintensive Jahre zurück, in denen insgesamt vier Wahlen stattfanden. In dieser Zeit gewann der Kreisverband einige motivierte und aktive Mitglieder dazu, berichtete Wagner. Zahlreiche Veranstaltungen, Infostände und sonstigen Aktivitäten hätten insbesondere bei der Kreistagswahl zu einem beachtlichen Erfolg geführt: Die ödp im Landkreis Ostallgäu legte im Vergleich zur vergangenen Wahl ein Prozent sowie ein Kreistagsmandat zu. Wagner bedankte sich deshalb bei allen aktiven Mitgliedern und Unterstützern für ihren Einsatz. „Wenn die Lasten auf viele Schultern verteilt sind und alle am selben Strang ziehen, macht es sogar Spaß, sich politisch zu engagieren“, sagte er. 

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurde der Nesselwanger erneut zum ersten Vorsitzenden gewählt. Neu im Vorstand sind Stephanie Zeller als seine Stellvertreterin und Schatzmeister Georg Hofer aus Nesselwang. Als Beisitzer stellten sich Andreas Baur aus Günzach, Renate Marek aus Nesselwang, Johann Schmid aus Rieden, Otto Schrägle aus Seeg und Petra Wanner aus Ronsberg zur Verfügung. Anschließend wählten die Versammelten die Ostallgäuer Delegierten für die Bezirks- und Landesparteitage. 

Widerstand gegen TTIP 

Bei der Diskussion über die Ziele und Projekte für die kommenden zwei Jahre waren sich die Anwesenden einig, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA unter allen Umständen verhindert werden müsse. Das geplante Abkommen mit den USA diene in erster Linie dem Zweck, die Interessen der Industrie zu stärken, meinte der Kreisverband. 

Die ödp-Bezirksvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz fügte hinzu, dass die Wirtschaft mit solchen Abkommen massiv versuche, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Die anwesenden Mitglieder sprachen sich dafür aus, dass die Partei nicht nur auf Bundes- und Landesebene möglichst viele Bündnispartner suchen, sondern auch im Kreis Ostallgäu zusammen mit anderen Gruppierungen die Bevölkerung informieren und Widerstand organisieren solle. kb

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