»Wir wollen nicht jammern«

Ostallgäuer Schützen blicken auf das Corona-Jahr zurück 

Geehrte Schützen Schützengau Ostallgäu
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Ehre, wem Ehre gebührt: Hans-Peter Kristen (3. v. l.) würdigt Josef Köpf (v. l.), Rudolf Huml, Petra Etschmann, Erika Lang, Alfred Grieser, Ulrich Linder und Franz Etschmann für ihr Engagement im Schützengau Ostallgäu.
  • VonAlexander Berndt
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Landkreis/Füssen – Hans-Peter Kristen bleibt Erster Gauschützenmeister des Schützengaus Ostallgäu. In der Jahreshauptversammlung des Verbands im Füssener Ortsteil Weißensee bestätigten ihn jetzt die Delegierten der 19 Schützenvereine in seinem Amt. Neben Kristen bleiben auch die meisten seiner bisherigen Vorstandskollegen in ihren Ämtern.

Aufgrund des Ausfalls zahlreicher Aktivitäten der Schützen wegen der Corona-Krise gab der Gauschützenmeister einen im Vergleich zu den Vorjahren abgespeckten Rechenschaftsbericht für die Jahre 2019 und 2020. Dabei berichtete er den rund 65 Versammlungsteilnehmern im Schützenheim Roßmoos unter anderem über einen leichten Mitgliederschwund im Gau. So hatte dieser Ende 2020 45 Mitglieder weniger als ein Jahr zuvor, in dem bereits ein Minus von 20 im Vergleich zu 2018 festgestellt wurde. „Wir wollen aber nicht jammern“, sagte Kristen und verwies auf die aktuell 2679 Mitgliedern. Davon gehören 624 der Schützenjugend an.

Die finanzielle Situation des Verbandes bezeichnete Kristen als „sehr gut“. Das bestätigte Gauschatzmeister Willi Martin in seinem Bericht, als er die Versammlung über „eine Vermögensmehrung“ am Ende des vergangenen Jahres informierte. Das Plus von etwa 19.400 Euros resultiere aus der Absage verschiedener geplante Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Aber nicht nur aufgrund der guten Kassenlage schlug Kassenprüferin Hannelore Mark die Entlastung des Vorstands vor, die die Versammlung daraufhin genauso absegnete wie Martins danach vorgetragenen Haushaltsvoranschlag für 2021.

Nachdem auch die Berichte des ersten Gausportleiters Thomas Borosch sowie der Gau-Damensportleiterein Sabine Kößel über die Aktivitäten der beiden zurückliegenden Jahre kurz und bündig ausgefallen waren, nahm der Vorstand die Ehrung von zwölf Mitgliedern des Schützengaus vor. Schützinnen und Schützen mehrerer Vereine erhielten dabei neben ihren diversen Auszeichnungen den Applaus der Versammlungsbesucher.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes kam es nur zu wenige Veränderungen. Zweiter Gauschützenmeister bleibt Werner Strodl, während Karolin Boxhorn erneut das Amt als erste Gauschriftführerin übernimmt. Ihre Stellverteterin Martina Ungelert ist dagegen neu im Vorstand. Erster Gauschatzmeieter bleibt Willi Martin, seine Stellvertreterin Ulrike Schwarz ist hingegen neu auf diesem Posten. In ihren Ämtern bestätigt wurden die beiden Gausportleiter Thomas Borosch und Martin Feneberg.

Der Erste Gau-Jugendsportleiter heißt weiterhin Pierre D´Antino, Erste Gau-Jugendleiterin bleibt Verena Mahler. Zum Gaurundenwettkampfleiter wählte die Versammlung erneut Joachim Brückner und zur Gau-Damensportleiterin Sabine Kößel. Alter und neuer Gau-Pistolenreferent ist Anton Wolf, Gau-Bogenreferentin Brunhilde Schmölz. Neben Gau-Böllerreferent Rudolf Ungelert bleibt auch Paul Maldoner als Referent für die Mitgliederverwaltung im Amt. Kassenprüfer sind Dietmar Sucharowski und Hannelore Mark, während Josef Guggemos, Xaver Linder sowie Max Brenner auch künftig dem Gau-Ehrungsauschuss angehören werden.

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