"Müssen weiter Gas geben"

Hohe Ausgaben: FC Füssen hebt vorübergehend die Mitgliedsbeiträge an

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Ehre, wem Ehre gebührt: Thomas Wilczek (25 Jahre, hinten v. l.), Stefan Schenk (25 Jahre) und Sebastian Wörle (25 Jahre) sowie Wolfgang Köppe (40 Jahre, vorne v. l.), Manfred Seeboldt (50 Jahre), Karl-Heinz Golomb (40 Jahre) und Klaus Wilczek (25 Jahre) werden von Vorsitzendem Florian Durrer (vorne Mitte) und seinem Stellvertreter Bernd Kanat (hinten rechts) für ihre langjährige Mitgliedschaft im FC Füssen gewürdigt.

Füssen – Füssens Zweiter Bürgermeister Niko Schulte (CSU) lobte die Mitglieder des FC Füssen bei deren jüngster Jahreshauptversammlung im Vereinsheim vergangene Woche deutlich: „Macht weiter so, ihr seid ein tolles Team!“

Damit bezog sich Schulte in erster Linie darauf, dass sich bei den Kickern aus dem LVM-Fußballpark in den vergangenen Monaten ganz schön viel getan hat und es derzeit ziemlich rund beim FCF läuft. Das hörte Erster Vorsitzende Florian Durrer gerne, der die ungefähr 50 Versammlungsbesucher gegen Ende dazu aufrief, bei dem Bemühen, den Verein in eine moderne Zukunft zu führen, nicht nachzulassen: „Wir müssen weiter Gas geben!“ 

Zuvor hatte Vorsitzender Durrer bei seinem Rückblick auf die zurückliegenden Monate ein ähnlich positives Fazit gezogen, wie es auch Kassier Bernd Hörberg anschließend tat. Während der Vorsitzende dabei aber besonders die zahlreichen Aktivitäten, wie etwa das im Sommer feierlich über die Bühne gegangene Fest zum 100-jährigen Bestehen des FCF, die Fertigstellung des neuen Kunstrasenplatzes und die Hallenturniertage mit rund 1000 Spielern hervorhob, betonte Hörberg die „solide betriebswirtschaftliche Entwicklung“ des 550 Mitglieder starken Vereins. 

Demnach habe man 2018 bei einem Umsatz von gut 128.000 Euro „ein sehr gesundes Plus am Jahresende“ erwirtschaftet. Hinsichtlich der endgültigen Fertigstellung der Außenanlagen des Kunstrasenplatzes im Füssener Weidach, eine neue Heizung, die Renovierung der Umkleidekabinen, die Umzäunung des Vereinsgeländes und ein Flutlichtspielfeld kündigte Vorstand Durrer noch einige Aufgaben an, die sich der Verein für die nähere Zukunft vorgenommen habe.

 Damit dies alles in die Tat umgesetzt werden kann, trafen die versammelten Mitglieder drei konkrete Beschlüsse. Demzufolge votierten sie sowohl für „den Kauf beziehungsweise die Finanzierung eines Multifunktionsgerätes für Mäh- und Kunstrasenarbeiten im Wert von maximal 80.000 Euro brutto“ als auch für eine „außerordentliche Beitragszahlung“ zur Anschaffung dieses Gerätes. Konkret bedeutet das: der Füssener Traditionsverein erhebt für die kommenden drei Jahre pro aktivem Mitglied einen Betrag in Höhe von 20 Euro pro Jahr, pro passivem Mitglied einen Betrag von fünf Euro sowie pro Familienmitgliedschaft 30 Euro extra. Und drittens beschlossen die anwesenden Versammlungsbesucher „die Erhöhung des Kunstrasenbudgets auf 550. 000 Euro“ anstatt der vorher kalkulierten Summe von 501. 000 Euro. 

Gründe für diese Kostenerhöhung sind nach Angaben des Zweiten Vorsitzenden Bernd Kanat unter anderem die nach den DIN-Bestimmungen notwendige Verlängerung der Spielfläche um einen Meter sowie zusätzliche Garantiegutachten. Zwölf Jugendteams Der Spielausschussvorsitzende Manuel Günes ließ indes die sportlichen Erfolge der Mannschaften des FC Füssen Revue passieren. Dabei hob er besonders hervor, dass im LVM-Fußballpark im Weidach „heuer zwölf Jugendmannschaften“ aktiv seien, in denen einige Spieler kickten, die „sicher nicht nur zu den Besten im Ostallgäu, sondern sogar im ganzen Allgäu“ gehörten. 

So habe man darunter auch in den höheren Altersklassen „zum Teil sehr gute Jugendspieler, die später einmal eine Verstärkung für die Herrenmannschaft darstellen.“ Laut Günes war dies in den vergangenen Jahren aber nicht immer der Fall gewesen, als „zu wenig neue Talente in die erste Mannschaft gekommen“ seien, wie der Spielausschussvorsitzende berichtete.

Zum Abschluss ehrte der Vorstand noch acht treu FCF-Mitglieder an diesem Abend für ihre langjährige Vereinstreue ausgezeichnet.

Die Geehrten: 

Manfred Seeboldt (50 Jahre), Wolfgang Köppe (40 Jahre), Karl-Heinz Golomb (40), Thomas Wilczek (25 Jahre), Stefan Schenk (25 Jahre), Sebastian Wörle (25 Jahre) sowie Klaus Wilczek (25 Jahre)

lex

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