Bundespolizei greift Pakistaner am alten Grenzübergang auf

Mutmaßlicher Schleuser gefasst

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Die aufgegriffenen Pakistaner sollen in Deutschland und Italien Asyl beantragt haben.

Pfronten – Bundespolizisten haben Samstagnacht einen mutmaßlichen pakistanischen Schleuser vorläufig festgenommen.

Nach Angaben der Pressestelle der Kemptener Bundespolizei soll er versucht haben, vier Landsleute unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Wie sich herausstellte, sind alle fünf Migranten als Asylsuchende sowohl in Deutschland als auch in Italien gemeldet. 

Die Bundespolizisten stoppten am ehemaligen Grenzübergang Pfronten-Steinach einen Pkw mit deutscher Zulassung. Zur Kontrolle legten die fünf pakistanischen Insassen deutsche Asyldokumente vor. Der 35-jährige Beifahrer ist demnach ein in Deutschland geduldeter Ausländer, die anderen vier jungen Männer im Alter zwischen 20 und 33 Jahren befinden sich aktuell noch im Asylverfahren in Deutschland. Ihre Asyldokumente berechtigen jedoch nicht zum Grenzübertritt. Bei der genaueren Überprüfung der Pakistaner kamen dann aber noch weitere italienische Papiere zum Vorschein. 

Demnach haben die pakistanischen Staatsangehörigen auch in Italien ein Schutzersuchen gestellt. Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kempten müssen nun klären, ob neben den aufenthaltsrechtlichen Straftaten auch ein Sozialleistungsbetrug vorliegt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen leiteten die Beamten die Männer an die für sie jeweils zuständige Ausländerbehörde weiter.

kb

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