Mit viel Musik und Prominenz feiert das Füssener Jufo seinen 30. Geburtstag

30 Jahre offene Jugendarbeit

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Mit viel Musik und Action feiert das Füssener Jufo seinen 30. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD).
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Mit viel Musik und Action feiert das Füssener Jufo seinen 30. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD).
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Mit viel Musik und Action feiert das Füssener Jufo seinen 30. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD).
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Mit viel Musik und Action feiert das Füssener Jufo seinen 30. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD).
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Mit viel Musik und Action feiert das Füssener Jufo seinen 30. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD).

Füssen – Tröpfchenweise trafen die jungen und jung gebliebenen Besucher des Jubiläumfestes „30 Jahre Jufo Füssen“ am Freitagnachmittag im Von-Freyberggarten ein, wo Leiter Stefan Splitgerber und Cheezy Dünser aus dem Fachkräfteteam die Gäste begrüßten. Diese erwartete ein buntes und musikalisches Programm.

Fröhlich gefeiert wurde anfangs bei Reggae-Rhythmus im Regen. Am Abend ab 20 Uhr wurden die Rhythmen härter: Die Coverband „Late Night Club“ mit einer tollen Sängerin spielte guten Rock, der kräftigen Applaus bekam. Unterm schützenden Zeltdach kommentierte Jufo-Leiter Splitgerber Nässe und Kälte mit der Bemerkung: „Eine Open-Air-Party, die bei schlechem Wetter stattfand, vergisst man nicht.“ 

Ebenfalls unvergesslich sind für den Diplom-Sozialpädagogen, der seinen Zivildienst im Füssener Jugendhaus leistete, Fahrten nach London und andere Städtetrips. 

Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) erinnerte sich dagegen an die in seiner Teenagerzeit „täglich auftretenden Live-Bands in unserem Jugendhaus“. Iacob selbst war ein Gruppenmitglied, wie einige der älteren Jubiläumsgäste noch wissen, wenn sie an die unkonventionellen 1970er Jahre zurückdenken. Denn wie einige heranwachsende Buben zählten auch zahlreiche „Ehemalige“ zu den ersten Gästen des Festes.

Hannah aus Sulzberg, die zum Jufo-Team zählte, studiert inzwischen Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stuttgart-Hohenheim. Auch der evangelische Pfarrer Joachim Spengler schaute vorbei. „Wir sind Stammkunden“, erklärte dagegen der 13-jährige Lukas gegenüber dem Kreisbote.

Lob bekamen Buben wie er von Kathi Burghold, die hier im Sommer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) begonnen hat und damit neu in Splitgerbers Team ist. Auch Lukas habe „fleißig mitgeholfen, den Parcours im Park aufzubauen“. Wie der Schüler erzählte, kommen er und seine gleichaltrigen Freunde ins Jufo, „weil das Spaß macht“. 

Laufen für den Funpark

Verständnis dafür, dass bei den Jugendlichen Spielen und Chillen angesagt ist, äußerte der Füssener Landtagsabgeordnete Paul Wengert (SPD) in seinem Grußwort: „Man muss nicht ständig pädagogisch bearbeitet werden!“ 

Derweil gingen die nächsten Teilnehmer am Parcours mit Geschicklichkeitsübungen an den Start, wo auch Schülerin Viola in der Organisation stundenlang im Einsatz war. Pro gelaufener Runde konnte ein Euro für das Projekt „Funpark“ gespendet werden. „Wir haben schon über 500 Euro zusammen“, feute sich FSJ-lerin Kathi auf Nachfrage. 

Gute Kontakte des Füssener Jufo nach Tirol wurden dadurch deutlich, dass Charly Poberschnigg einer der ersten Jubiläumsteilnehmer war. Der langjährige Leiter des Jugendzentrums Reutte führte zahlreiche persönliche Gespräche auf dem Festgelände. In den Grußworten von Bürgermeister Iacob, Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert und Erich Nieberle vom Kreisjugendring wurden die Jugendlichen außerdem darüber informiert, dass sie Nachfolger „von Ostallgäuer Pionieren sind“.

Angestoßen von den Amerikanern nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich die „offene Jugendarbeit“ in Füssen positiv entwickeln, wie dabei zu hören war. In diesem Zusammenhang wurde an Edgar Waldvogel erinnert. Dieser war Lehrer von Beruf. Er verstarb vor einigen Jahren. „Sein besonderer Einsatz galt den jungen Ostallgäuern. Waldvogel war der erste Jugendpfleger im Landkreis. Sein Engagement verdient unbedingt eine Würdigung, wenn wir hier und heute 30 Jahre Jufo feiern“, so Nieberle. 

Eine solche hohe Wertschätzung unterstrich im Gespräch mit dem Kreisbote nicht zuletzt auch Alexander Spitschan, Vorsitzender des Jugendrings Ostallgäu.

cf

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