Starkbierabend der CSU in Pfronten

Derblecken sorgt für viele Lacher

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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein  für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.
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Beim Starkbieranstich der CSU in Pfronten ist viel geboten: Mit ihrem Derblecken sorgen „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein für viele Lacher. Daneben unterhalten die Musiker „die fünf Chefs“ und die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer lässt mit zwei gekonnten Schlägen ins Bierfass den Gerstensaft sprudeln.

Pfronten – Gut aufgepasst wurde das ganze Jahr über in Pfronten: Die beiden Fastenprediger „Pater Andrew“ alias Andi Fichtel und „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein haben jetzt beim CSU-Starkbierabend vor ausverkauftem Haus sowohl heikle wie amüsante „Geschichten“ zum Besten gegeben.

Die Musiker „die fünf Chefs“ sorgten für Stimmung und spielten das Publikum schon einmal auf einen heiteren Abend ein. Dieser begann nach der Ansprache durch Pfrontens CSU-Chef Dr. Alois Kling mit einer kleinen Geschichte über das Fastenbier, das Mönche in den Klöstern bereits im 16. Jahrhundert brauten. Es sei ein Bier für „sinnvolle Genießer“ gab der Engelbräuchef Hermann Widenmayer zum Besten bevor die CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer zum Holzschlegel griff. Nach nur zwei Schlägen hieß es: „Ozapft is“. 

Später trug sie noch das lustige Gedicht einer Hochzeitsverwechslung vor, das sie von der erkrankten Mundartautorin Waltraud Mair übernommen hatte. Für die gute „Vertretung“ und Darbietung erntete sie tosenden Applaus. 

Corleone und Glasi als Boygroup

Don Carmello Corleone betrat wie jedes Jahr mit seinem „Gehilfen Glasi“ als „Boygroup“, wie er es nannte, die Bühne. Zuerst begrüßte er unter anderem das „Politiker-Groß-Ensemble“ mit Namen und nahm dann in einer fulminanten Rede Themen wie die Eröffnung des Skizentrums oder das „obergalaktische Buswartehäuschen“ in Kappel gekonnt unter die Lupe. Von „Urlaubssperre“ und einem „Wartepalast“ war die Rede. Auch die Interessensgemeinschaft „Nix geht mehr“ kam unter die Lupe. „Die Verbindungsstraße zwischen Pfronten-Weißbach und Röfleiten“ sei ruinös. Daneben bemängelte der „Gesandte des Vatikans”, dass ein Wirt in Kappel immer noch fehle. 

Guter Draht nach oben

Auch der Fastenprediger Pater Andrew, der das ganze Jahr über für das „Pfronter Derblecken“ alles im Auge behält, beschäftigte sich mit Themen wie zum Beispiel dem neuen Pfarrer in Pfronten, Werner Haas. Dieser würde seine Gemeinde „verstehen“ und hätte ja aufgrund seines Elektrostudiums einen „guten Draht nach oben“. „Sehscht zu dem da oba, dass es uns reicht, dass es immer in da Schnee neiseicht“ (sag zu dem da oben, dass es uns reicht, dass es immer in den Schnee reinregnet – Anmerk. d. Red.) war die Bitte von Pater Andrew an ihn. 

Auch von einem eifrigen „Leserbriefschreiber“ der sich ganz intensiv um Pfrontens Zukunftsperspektive kümmert, war die Rede. Das Publikum würdigte seinen Auftritt mit vielen Lachern und einem fulminanten Applaus. Auch dass Ostern heuer auf den ersten April falle sei kein Scherz – obwohl es DIE Gelegenheit wäre den Osterhasen zum Nikolaus „umzufunktionieren“. Dann wäre beim Auspacken der Wortlaut „April April“ geradezu angebracht, meinte Pater Andrew. 

Gelungenes Kunststück 

Auch musikalisch sorgte er für Stimmung: Mit der Melodie „die rote Sonne von Barbados“ besang er die Geschichte vom „braunen Biber vom Berger Moos“ der als Holzfäller „sein Unwesen treibt“ und für eine neue Perspektive im Naturschutzgebiet sorgt – ein Kracher. Diesem folgten noch weitere wie der Weiler „Gschön“, der am Nordhang vom Breitenberg liegt und im Winter sieben Wochen ohne Sonne auskommen muss. „Wenn do im Winter des Bofrost-Auto hintrefährt erscheint es ,denen' wia wenn dr Gockelwagen kommt“, so Fastenprediger Pater Andrew. 

Zwischen den Fastenpredigten zogen zwei Bürger aus Pfronten das große Los: Über einen Besuch in den Münchner Landtag freute sich Inge Schmölz und über vier Tage Berlin und einen Besuch des Bundestages durfte sich Bernhard Fillenböck glücklich schätzen. 

Am Ende war es ein wirklich gelungener Abend an dem wieder einmal humorvoll abgerechnet wurde. So meinte Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann (CSU): „Ich bin wie jedes Jahr begeistert wie uns die beiden Fastenprediger den Spiegel vorhalten. Ein toller Wortwitz mit einer unglaublichen Recherche sowohl in Vers- wie auch in Liedform“ wurde zum Besten gegeben. Das Kunststück beim Derblecken die Geschichten nicht zu persönlich werden zu lassen sei heuer wieder einmal hervorragend gelungen, sagte Waldmann.

Christine Eberl

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