Gemeinderat genehmigt Jahresrechnung 2019 – Pfronten will Pflichtaufgaben erfüllen

Die fetten Jahre in der Gemeinde Pfronten sind vorbei

Euro-Münzen und Geldscheine
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2019 verzeichnete die Gemeinde Pfronten noch Rekord-Steuereinnahmen. 2020 tut sie sich jedoch schwer ihren Pflichtaufgaben nachzukommen.

Pfronten – Einen „absoluten Rekord“ hat die Gemeinde Pfronten 2019 bei dem Steuereinnahmen erzielt. Das gab Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontner Liste) jetzt in der Sitzung des Gemeinderats bekannt, als er den Rechenschaftsbericht 2019 in Abwesenheit von Kämmerin Brigitte Antretter vortrug, die wegen Krankheit fehlte. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass die fetten Jahre nun vorbei seien. 

Neben der Bekanntgabe von fast zwölf Millionen Euro Steuereinnahmen hatte er noch weitere positive Informationen für die Kommunalpolitiker parat, die sich im Pfarrheim St. Nikolaus versammelt hatten. So teilte Haf dem Gremium mit, dass in diesem Zeitraum auch der Schuldenstand um 614.000 Euro auf 6,53 Millionen Euro gesunken sei. Das entspreche einer Pro-Kopf-Verschuldung von 795 Euro.

Gemeinde will Sanierung der Mittelschule und des Kindergartens realisieren

Allerdings seien die fetten Jahre nun vorbei, führte Haf weiter aus. So berichtete er, dass Antretter bereits im vergangenen März Zweifel gehegt hatte, ob die Gemeinde 2020 überhaupt ihren Pflichtaufgaben vollständig nachkommen könne. Haf versicherte jedoch, dass die Gemeinde die Sanierung der Mittelschule sowie des Kindergartens in Weißbach unbedingt realisieren wolle.

Nachdem Ludwig Schneider (Pfrontner Liste) im Namen des Rechnungsprüfungsausschusses unterstrichen hatte, dass es „nichts zu beanstanden“ gegeben habe, nahm der Gemeinderat zustimmend die Jahresrechnung 2019 zur Kenntnis und entlastete die Gemeindeverwaltung.

lex

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