Eine Kur für die Kneipp-Anlage

Kneipp-Anlage im Steinacher »Alpengarten« soll saniert werden

Kneippanlage im Alpengarten in Pfronten-Steinach
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Trockenes Tretbecken: die Kneippanlage im Alpengarten in Pfronten-Steinach soll renoviert werden und hat dann auch sicher wieder Wasser.
  • vonAlexander Berndt
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Pfronten – Im „Alpengarten“ in Pfronten-Steinach soll die Kneippanlage attraktiver gemacht werden. Das hat der Gemeinderat Pfronten jetzt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Demnach nutzt die Gemeinde Pfronten das Angebot eines Sonderförderprogramms des Freistaats Bayern anlässlich des diesjährigen 200. Geburtstages von Sebastian Kneipp zu ihren Gunsten, um die naturnaheste ihrer insgesamt fünf Kneippanlagen schöner zu machen und zu vervollständigen.

Schließlich bestehe für die Anlage in Steinach ein Sanierungsbedarf, während zudem für eine vollständige Kneipp´sche Hydrotherapie „funktionale Abläufe“ fehlen, wie Jan Schubert das Kommunalparlament informierte.

Der Leiter der Ortsentwicklung teilte den Räten unter Vorsitz von Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontener Liste) darüber hinaus mit, dass zur Ausübung der Hydrolehre nach Kneipp etwa ein Barfußpfad, Ruheliegen und eine ausreichend große Tretwiese fehlen. Erneuert werden müssten dagegen beispielsweise die Einfassung der Tretanlage sowie das Armbecken.

Kosten von knapp 27.000 Euro

Die Sanierungsmaßnahmen, für deren Planungen bereits „eine intensive Bürgerbeteiligung“ stattgefunden habe, wurden indes mit Vertretern der im „Alpengarten“ pflegerisch tätigen Ehrenamtlichen und der Blumenfreunde sowie des Kneippvereins abgestimmt. Begleitet werden sollen sie vom Büro Hofmann & Dietz. Die Kosten dafür belaufen sich auf schätzungsweise knapp 27.000 Euro, von denen etwa 18.000 durch die staatliche Förderung abgedeckt werden.

Bei den anwesenden Ratsmitgliedern stieß das Vorhaben auf breite Zustimmung. So sagte etwa Dr. Otto Randel (Pfrontner Liste) stellvertretend für viele: „Ich freue mich, dass wir dieses Projekt auf den Weg bringen können.“

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