Umfangreiche Modernisierung

Sanierung der Mittelschule Pfronten beginnt 2023

Mittelschule Pfronten
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In die Jahre gekommen: Deshalb soll nicht nur die Mittelschule Pfronten, sondern auch die dazugehörige Zweifachturnhalle saniert werden.

Pfronten – Die Mittelschule Pfronten ist in die Jahre gekommen und muss deshalb saniert werden. In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Jochen Schurr vom mit der Sanierung beauftragten Planungsbüro „m2s” die im Pfarrheim St. Nikolaus versammelten Kommunalpolitiker darüber, dass die Renovierungsarbeiten im Frühjahr 2023 beginnen und wie zuletzt geplant zum Start des Schuljahres 2024/25 beendet sein sollen.

Bei seiner Vorstellung des momentanen Planungsstandes sowie des weiteren Vorgehens unterstrich Schurr besonders den 30. September. Spätestens an diesem Tag müsse der Antrag auf Förderung nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (FAG) bei der Regierung von Schwaben vorliegen, betonte er. Die Sanierung der Mittelschule, bei der diese unter anderem ein erweitertes zweites Obergeschoss erhalten soll (der Kreisbote berichtete), werde rund 9,9 Millionen Euro kosten. Dazu kommen weitere, geschätzte 4,6 Millionen Euro an Kosten, die für die ebenfalls beschlossene Sanierung der Zweifachturnhalle aufzubringen ist.

Neue Lernküche

Mit diesem Geld soll im Zuge der Renovierungsarbeiten unter anderem eine neue Lernküche im Erdgeschoss der Schule eingerichtet, während dort alle Fachräume sowie alle Räumlichkeiten zur externen Nutzung gebündelt werden und die Aula nach wie vor zentraler Treffpunkt in der Mitte bleibt. Im ersten Obergeschoss sollen sich zudem künftig neben offenen Lernbereichen Räume für die Schulleitung und Pädagogen befinden. Das zweite Obergeschoss, das ausgeweitet wird, soll künftig acht Klassenzimmer beheimaten, die sich um einen zentralen, offenen Lernbereich platzieren.

Turnhalle wird saniert

Die ebenfalls geplante Sanierung der genauso wie die Schule 45 Jahre alten Turnhalle sieht eine Zurückversetzung in ihren Rohbauzustand vor, bevor das Gebäude neu aufgebaut wird, erläuterte Schurr den Gemeinderäten. Dabei soll auch eine mögliche Mehrfachnutzung in Betracht gezogen werden wie etwa die Nutzung für Konzerte. Schließlich wolle man auch den Einbau einer weiteren Trennwand in der Sporthalle berücksichtigen.

lex

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