Touristen bleiben länger

Pfronten verzeichnet mehr Urlauber und einen Anstieg bei Übernachtungen

+
Mit ihrer Lage am Alpenrand punktete die Gemeinde Pfronten auch im vergangenen Jahr bei ihren Gästen. Erneut verzeichnete sie einen Anstieg bei den Touristenankünften und den Übernachtungszahlen.

Pfronten – Mehr Touristen sind im vergangenen Jahr nach Pfronten gereist und auch länger geblieben. Das gibt jetzt Pfronten Tourismus bekannt. Demnach sind die Zahl der Gäste um 0,8 Prozent und die Übernachtungen um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2019 angestiegen.

Mit 640.444 Übernachtungen und 130.195 Gästen hat sich der langjährige, ansteigende Trend in Pfronten auch 2019 fortgesetzt. Bei den Ankünften verzeichnete Pfronten Tourismus im zurückliegenden Jahr ein erneutes Allzeithoch.

Die Zuwächse in Pfronten entsprechen dem regionalen und deutschlandweiten Trend. Das Plus von 3,6 Prozent der Übernachtungen liegen allerdings deutlich über dem Wert des gesamten Allgäus (ein Plus von 1,3 Prozent). Die Gästeankünfte liegen dagegen leicht unter dem überregionalen Durchschnitt (Allgäu: ein Plus von 1,9 Prozent). Das hat jedoch für die 13-Dörfer-Gemeinde den positiven Effekt, dass sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer leicht auf den guten Wert von 4,9 Tagen pro Gast erhöht.

Hauptsächlich deutsche Gäste

Zudem hat sich erneut gezeigt, dass das Pfrontener Tourismusgewerbe nach wie vor stark vom deutschen Binnenmarkt abhängig ist. 92,5 Prozent der Übernachtungen tätigen deutsche Gäste. „Wir verdanken diese positiven touristischen Zahlen dem Engagement unserer Gastgeber und deren Investitionen in qualitativ hochwertige Unterkünfte,“ sagte Julian Knacker, Teamleiterin Pfronten Tourismus. „Durch diese örtlichen Strukturen besteht ein sehr gutes Fundament für eine mittelfristig positive touristische Entwicklung. Auch die vermeintliche Schwäche der Abhängigkeit vom deutschen Markt, kann sich durch die aktuell geltenden internationalen Reisebeschränkungen mittelfristig als Vorteil für die heimischen Betriebe erweisen.“

Plattformübergreifend

Nachdem 2018 das touristische Leitbild der Gemeinde angepasst wurde, bietet Pfronten Tourismus mit Partnern aus dem Ort verschiedene Erlebnisangebote an. 2019 sammelte Pfronten Tourismus erstmals Erfahrungen in Vermarktung, Vertrieb und Abwicklung in einem komplett abgeschlossenen Kalenderjahr. „Das Team von Pfronten Tourismus musste sich innerhalb kurzer Zeit zahlreiche neue Fähigkeiten aneignen, um Outdoor-Erlebnisse in einem plattformübergreifenden Buchungssystem anbieten und abwickeln zu können“, erklärte Fricke. „Dank einer steilen Lernkurve und großem Engagement aller Beteiligten, sowohl im Team von Pfronten Tourismus, als auch bei unseren Partnern im Ort, hatten wir 2019 viele tolle Produkte und vor allem begeisterte Gäste“, freute sich Fricke.

Hohe Nachfrage erwartet

Auch Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann ist vom eingeschlagenen Weg überzeugt. „Die starken Zahlen zeigen erneut, dass sich die Strukturen im ersten Jahr bei Pfronten Tourismus bewährt haben und dass wir mit dem Fokus auf serviceorientierten Outdoor-Erlebnisangeboten auf dem richtigen Weg sind“, so die erste Bürgermeisterin. Viele positive Online-Gästebewertungen würden zudem die hohe Qualität der Erlebnisangebote belegen und damit Pfronten als Outdoor-Urlaubsdestination weiterempfehlen.

Waldmann zeigte sich auch optimistisch, dass die Sehnsucht nach Aktivitäten in freier Natur und der sprichwörtlich heilen Welt des Allgäus nach der Corona-Krise wieder für starke Nachfrage nach Übernachtungsangeboten und Outdoor-Erlebnissen in Pfronten sorgen werde. „Im Moment am wichtigsten ist aber, dass unsere Gastgeber und Partner die Touristische Entwicklung Corona-Krise gesund überstehen und wirtschaftlich meistern“, betonte die Rathauschefin.

Mehr zu den Outdoor-Erlebnisse sowie Gästebewertungen finden Interessierte online aufwww.pfronten.de/outdoor .

red

Auch interessant

Meistgelesen

Einem aufmerksamen Jogger sei Dank – Diebesserie in Füssen aufgeklärt
Einem aufmerksamen Jogger sei Dank – Diebesserie in Füssen aufgeklärt
Weitere Projekte im Ostallgäu bekommen LEADER-Förderung
Weitere Projekte im Ostallgäu bekommen LEADER-Förderung
Freiwilligenaktion im Außerfern gegen schädliche Pflanzen
Freiwilligenaktion im Außerfern gegen schädliche Pflanzen
Bund der Steuerzahler zeichnet Lechbrucks Ex-Bürgermeister Helmut Angl aus
Bund der Steuerzahler zeichnet Lechbrucks Ex-Bürgermeister Helmut Angl aus

Kommentare