Auf den Spuren der Heimat

"Pfrontener Forum" veranstaltet Vogelstimmenwanderung

+
Die Teilnehmer der Wanderung besichtigen auf ihrer Route unter anderem auch den „Drachenblick“ auf dem „Kreuzeggle“.

Pfronten – Insgesamt 29 Vogelarten konnte Reiner Georg bei der zweieinhalbstündigen Begehung in den frühen Morgenstunden bestimmen. Eingeladen zu der Vogelstimmenwanderung mit Heimatkunde hatte das „Pfrontener Forum“.

Diesmal waren aber eher die heimatkundlichen Informationen bestimmend. Vorstand Alfons Haf begann mit dem Hinweis, dass die Bruchsteine des Gebäude-Ensembles am Bahnhof Pfronten-Ried vom Steinbruch hinter Rehbichl stammen. Zahlreiche heimische und überregionale Informationen streuten die Brüder Franz und Dr. Otto Randel ein. 

Die staunenden Zuhörer erfuhren so unter anderem von der Versetzung der Anna-Kapelle, den zwei Läden in Rehbichl, von den „Deicheln“, die als Reste der Wasserleitung von Rehbichl nach Kreuzegg ausgegraben wurden, vom „Schwefelbrünnele“, aufstoßenden Wassern und einem 18 Meter tiefen Brunnen in Kreuzegg. 

Auch die große Geschichte der Landschaft wurde gestreift, von der Rodung, der Entwicklung der Kulturlandschaft und deren Umbau vom Flachs zur Grünlandwirtschaft infolge der Kolonialwirtschaft Englands mit Einfuhr der Baumwolle. Interessant für die Teilnehmer war es auch, den Werdegang der beiden Käsküchen in Rehbichl und Kreuzegg vom Aufbau bis zum Verkauf zu erfahren. 

Mit dem Hinweis, „Landschaft entsteht im Kopf“, führte Jan Schubert schließlich noch zum „Drachenblick“ auf dem „Kreuzeggle“. Beim Frühstück im Haus Zauberberg kam der Wunsch zur Sprache, am 1. Mai 2020 Röfleuten/Halden zu besuchen – dann aber wieder mit den Vögeln als Schwerpunkt.

kb

Auch interessant

Meistgelesen

Mehrere Aufgriffe bei großangelegter Grenzkontrolle bei Füssen
Mehrere Aufgriffe bei großangelegter Grenzkontrolle bei Füssen
Verfolgungsjagd mit über ein Promille durch Pfronten
Verfolgungsjagd mit über ein Promille durch Pfronten
Die perfekte Welle für Füssen?
Die perfekte Welle für Füssen?
Bahnfahren im Ostallgäu soll attraktiver werden
Bahnfahren im Ostallgäu soll attraktiver werden

Kommentare