Sogenannte CommunityMasken

Pfrontener Freiwillige nähen Schutzmasken – Spenden kommen hilfsbedürftigen Bürgern zugute

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Symbolbild

Pfronten – Ab kommenden Montag, 27. April, gilt in Bayern eine Maskentragepflicht für Personal und Kunden in geöffneten Ladengeschäften sowie des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Masken sind im Einzelhandel Pfrontens und in den Apotheken bereits erhältlich. Da viele Pfrontener in den letzten Tagen und Wochen zu Hause zur Nähnadel griffen, sind ab Montag auch sogenannte CommunityMasken über die Pfrontener „Coronahilfe“ gegen eine Spende zu bekommen.

In Pfronten engagieren sich seit Mitte März Freiwillige in der „Coronahilfe Pfronten“. Die Helfer übernehmen Botengängen, wie zum Beispiel Einkaufsdienste für unterstützungsbedürftige Personen. Darüber hinaus wurden in den letzten Wochen in vielen Pfrontener Haushalten Hunderte von „MundNasen-Bedeckungen“ genäht und über die Hilfsgruppe an verschiedene örtliche Pflegeeinrichtungen abgegeben. 

Ab sofort werden im Rathauspavillon der Gemeinde diese CommunityMasken, so lange der Vorrat reicht, gegen eine Spende abgegeben. Die hergestellten Masken erfüllen keine medizinischen Anforderungen. 

Die Spenden werden von der „Coronahilfe Pfronten“ zur Unterstützung von hilfebedürftigen Bürger verwendet. Bestimmte Geschäfte des Einzelhandels werden die Masken ebenfalls anbieten.

Der Rathauspavillon ist geöffnet am Freitag, 9 bis 12 Uhr, am Montag und Dienstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie mittwochs 9 bis 12 Uhr.

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