Zwei Jahre Bauzeit und 12 Millionen Euro Kosten sind veranschlagt

Pfrontener Mittelschule wird saniert

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Die Pfrontener Mittelschule soll aller Voraussicht nach bis September 2024 grundlegend saniert werden. Die Kosten dafür belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund 12 Millionen Euro.

Pfronten – Die über 40 Jahre alten Gebäude der Mittelschule sollen bis Herbst 2024 saniert werden. Die dafür erforderliche Maßnahmen hat der Gemeinderat in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf etwa 12 Millionen Euro, Baubeginn könnte bereits in zwei Jahren sein.

Laut dem jüngsten Beschluss soll der mehr als 40 Jahre alte Bau im Ortsteil Heitlern bis spätestens September 2024 runderneuert werden. Im Zuge dessen soll man das Gebäude nicht nur energetisch und technisch saniert werden, sondern auch dessen zweites Obergeschoss aufgestockt bzw. erweitert werden, wie die Pfrontener Kämmerin Brigitte Antretter in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte. 

Damit solle „eine zukunftsfähige Schulentwicklung und Nutzungskonzeption möglich“ gemacht werden, wozu beispielsweise auch „die Herstellung der Barrierefreiheit und die brandschutztechnische Ertüchtigung im Hinblick auf neue pädagogische Ansätze“ gehörten. 

Im Rahmen des Sanierungsvorhabens beabsichtigt die Pfrontener Verwaltung außerdem, im Erdgeschoss mit einer Aula „eine gemeinsame Mitte der Schule“ zu bilden, um die sämtliche Fachbereiche gruppiert sein und dabei auch für außerschulische Nutzungen zur Verfügung stehen sollen. Verwaltungsräume und ein Bereich für Lehrer sollen zudem zentral im ersten Obergeschoss untergebracht werden, sodass neben den Büros für die Schulleitung und das Sekretariat auch Arbeits-, Aufenthalts-, Rückzugs- und Kommunikationsbereiche für die Lehrer vorhanden sein werden. 

„Flankiert wird diese Mitte von zwei Lernclustern mit je zwei Klassenräumen um einen offenen Lernbereich“, erklärte Kämmerin Antretter, die weiter sagte: „Im zweiten Obergeschoss sind dann über das ganze Geschoss auch wieder zwei Cluster, hier allerdings mit jeweils vier Klassenräumen um einen offen Lernbereich und zusätzliche Gruppenräume möglich.“ 

Hohe Kosten

Das Ziel sei dabei, die vorhandenen Flächen im gesamten Gebäude intensiv zu nutzen und „neben einer nutzungsüberlagerten Betrachtung auch sämtliche Flächen wie die Flure, Ganztagesbereiche und die Aula in den Schulalltag mit einzubeziehen.“ Die geschätzten Kosten für die Gesamtkonzeption der Sanierung, in die auch die Außenanlegen der Schule integriert sind, liegen bei knapp zwölf Millionen Euro. 

Mit den Bauarbeiten, die sich – um die Belastung für Lehrer und Schüler möglichst gering zu halten – über insgesamt drei Sommerferien bis 2024 erstrecken sollen, könnte man laut Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontener Liste) bereits im Jahr 2022 beginnen. Zuerst wolle man dazu aber noch im nächsten Jahr einen Förderantrag bei der Regierung von Schwaben in Augsburg einreichen.

lex

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